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Das fliegende Klassenzimmer

Das fliegende Klassenzimmer

Literaturverfilmung. Deutschland 2002. 110 Minuten.

Regie: Tomy Wigand
Mit: Sebastian Koch, Ulrich Noethen, Hauke Diekamp

Ausgerechnet in der Schule lernt Jonathan, worauf es im Leben wirklich ankommt: Freundschaft, Courage und Selbstvertrauen. Erich Kästners erfolgreichster Kinderroman, neu verfilmt mit witzigem Drehbuch und exzellenten Darstellern.

Filmstart: 17. Januar 2003

"Ich hasse Internate. Und sie hassen mich." Jonathan Trotz (Hauke Diekamp) ist schon von acht Internaten geflogen. Der Einzelgänger hegt wenig Hoffnung, dass es ihm am Internat des berühmten Thomanerchors in Leipzig besser gehen könnte. Wie sieht der Alltag im Internatsleben aus? Konservativ? Zurückhaltend? Langweilig? Keine Spur. Die Chorknaben aus Jonathans Schlafsaal haben es faustdick hinter den Ohren: Der besonnene Martin (Philipp Peters-Arnolds), der schüchterne Uli (Hans Broich-Wuttke), Kreuzkamm junior (François Göske) - der blitzgescheite Sohn von Rektor Kreuzkamm - und der stets hungrige Kraftprotz Matz (Frederick Lau) sind ein unzertrennliches Quartett, die jede Menge Spaß haben und dabei auch ab und zu gegen die Internatsregeln verstoßen. Die vier Freunde nehmen ihn in ihre Mitte auf und vertrauen ihm ein Geheimnis an: Auf einem entlegenen Gelände steht ein Eisenbahnwaggon, der sich zwar nicht mehr für den Personenverkehr eignet, dafür aber ganz ausgezeichnet als Geheimversteck. Umso mehr stauen die fünf, als sich unerwartet am selben Abend ein mysteriöser Mann (Sebastian Koch) im Eisenbahnwaggon vor ihnen steht. Dass der Mann, der auf den Spitznamen "Nichtraucher" hört, schon lange vor ihnen im Eisenbahnwaggon gewesen sein muss, kann er den Jungs sofort beweisen. Schließlich kennt er Geheimfächer im Inneren des Waggons und über das Internat des Thomanerchors weiß der "Nichtraucher" erstaunlicherweise auch eine ganze Menge. Sogar der Name des Internatsleiters Dr. Justus Bökh (Ulrich Noethen) ist dem "Nichtraucher" geläufig. Seltsam! Als "Strafe" für einen vergeigten Auftritt bei einer Fernsehaufzeichnung des Thomanerchors werden sie vom verständnisvollen Internatsleiter Justus dazu verdonnert, ein Stück zu proben, das auf der Weihnachtsfeier des Internats aufgeführt werden soll. Woher sollen die Jungs nun den Stoff nehmen, der ihre Kollegen bei der Weihnachtsfeier vor Begeisterung vom Hocker reißt? Der Zufall spielt dem Quintett ein Theaterstück in die Hände, das geradezu nach einer kreativen Umsetzung schreit: "Das fliegende Klassenzimmer". Gefunden haben die Kinder dieses außergewöhnliche Skript in einer Geheimlade "ihres Eisenbahnwaggons". Mit Übereifer machen sich die Jungs an die Umsetzung. Sie komponieren und texten Songs, entwerfen Bühnenkostüme und arbeiten an einer schwungvollen Choreographie. Die Ideen scheinen ihnen gar nicht auszugehen. Jonathan engagiert sogar Mona (Teresa Vilsmaier, Tochter von Regisseur Joseph Vilsmaier und der Schauspielerin Dana Vávrová), die freche Anführerin einer rivalisierendewn Jugendbande als Tänzerin und alles hätte so schön sein können, wenn nicht Justus plötzlich in die Theaterprobe gedonnert wäre und die Aufführung dieses Stückes einfach verboten hätte! Durch einen unglücklichen Zufall bricht ein schlimmer Brand in den Theaterkulissen aus. Im Internat brennt es, der sonst so aufgeschlossene Pädagoge Justus bleibt seinen Schülern eine Erklärung schuldig und Jonathan hat Angst davor, wieder einmal von der Schule zu fliegen. Kann das noch gut enden?

Text:  Catherine Holzer

Credits

Titel Das fliegende Klassenzimmer
Originaltitel Das fliegende Klassenzimmer
Genre Literaturverfilmung
Land, Jahr Deutschland, 2002
Länge 110 Minuten
Regie Tomy Wigand
Drehbuch Franziska Buch, Uschi Reich, Henriette Piper nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Erich Kästner
Kamera Peter von Haller
Schnitt Christian Nauheimer
Musik Niki Reiser, Moritz Freise, Biber Gullatz
Produktion Uschi Reich, Peter Zenk
Darsteller Sebastian Koch, Ulrich Noethen, Hauke Diekamp, François Göske, Philipp Peters-Arnolds, Frederick Lau, Hans Broich-Wuttke, Theresa Vilsmaier, Anja Kling
Verleih Constantin Film

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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