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Kill Bill - Volume 1

Kill Bill: Vol. 1

Action. USA 2003. 110 Minuten.

Regie: Quentin Tarantino
Mit: Uma Thurman, David Carradine, Daryl Hannah

Sechs Jahre nach Jackie Brown endlich wieder ein Film von Quentin Tarantino. Mit Kill Bill Vol.I hat sich der Gottvater der Coolen selbst übertroffen und sozusagen ein neues Genre geschaffen: SoulSamurai- SchwertkampfSpezial.

Filmstart: 16. Oktober 2003

"Bang Bang - My Baby Shot Me Down", singt Nancy Sinatra mit engelszarter Stimme am Soundtrack zum langerwarteten neuen Film von Quentin Tarantino. Und mehr Inhaltsangabe ist fast nicht mehr nötig. Nur soviel: Kill Bill Vol. I erzählt die Geschichte einer Rache, die zur Raserei wird. Fünf lange Jahre liegt die Braut (Uma Thurman), die ausgerechnet vorm Traualtar unter Dauerfeuer geraten ist, im Sterben. Als sie wie durch ein Wunder wieder aus dem Koma erwacht, kennt sie nur ein Ziel: Das Leben derer zu zerstören, die ihres zerstört haben. Neben einstigen Freundinnen und Weggefährtinnen der bestens ausgebildeten Auftragsmörderin (Warum nicht? Es muss ja nicht jede schöne Frau immer gleich Stewardess werden ... ) steht ihr ehemaliger Mentor und Liebhaber ganz oben auf der Abschußliste. Der Mann, der ihr in dem Moment eine Kugel in den Kopf jagte, als er erfuhr, dass sie ein Kind von ihm erwartet. Bill (David Carradine).
Kill Bill Vol. I ist die überaus aufwändige Quentin-Tarantino-Version eines asiatischen Martial-Arts-Spektakel. "Mein gigantisches Exploitation-Movie", sagt der Meister zu seinem superscharfen SoulSamuraiSchwertkampfSpezial, das nach mehrjähriger Vorbereitung und 50 Wochen Drehzeit in Peking, Los Angeles, Texas und Mexiko nun in zwei Teilen in die Kinos kommen, Volume I startet am 16. Oktober, Volume II folgt Frühjahr 2004. "Dieser Film spielt nicht in der Wirklichkeit. Er spielt in meiner eigenen Tarantino-Welt." Lucy Liu, die neben Daryl Hannah eine von Thurmans hartnäckigsten Gegenspielerinnen gibt, fand noch deutlichere Worte. "Das Blutbad ist derart gigantisch", verspricht sie, "dass es schon wieder komisch wird."
"Hehehehe." Tarantinos Lachen klingt wie das abgehackte Stakkato eines israelischen Maschinengewehrs. "Gewalt gehört zum Kino wie das Amen zum Gebet", sagt er im Tone tiefster Überzeugung, weil er mit diesem Glaubensbekenntnis in seinen eigenen Regiearbeiten (Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown) bisher ebenso gut gefahren ist wie in den Drehbüchern, die er für Oliver Stone (Natural Born Killers), Tony Scott (True Romance) oder Robert Rodriguez (From Dusk Till Dawn) geschrieben hat. "Action- und Tanzszenen - das sind die Momente, in denen das Medium Film am deutlichsten zum Vorschein kommt. Im Übrigen glaube ich, dass meine Filme Komödien sind. Ich arbeite sehr hart mit den Schauspielern, um den spezifischen Humor auf den Punkt zu bringen, der sich im Schlagschatten von Gewalt versteckt." Mag ja sein, dass das alles in den Genen liegt. "Jeden Muttertag schrieb Quentin eine Kurzgeschichte für mich", erzählte seine Mama schon vor Jahren. "Darin kam ich immer zu Tode. Die einzige Art, mir seine Liebe zu zeigen, war, mich um die Ecke zu bringen." Kill Bill the Kid sozusagen.

Credits

Titel Kill Bill - Volume 1
Originaltitel Kill Bill: Vol. 1
Genre Action
Land, Jahr USA, 2003
Länge 110 Minuten
Regie Quentin Tarantino
Drehbuch Quentin Tarantino
Kamera Robert Richardson
Schnitt Sally Menke
Musik RZA
Produktion Lawrence Bender, Koko Maeda, Quentin Tarantino
Darsteller Uma Thurman, David Carradine, Daryl Hannah, Chiaka Kuriyama, Julie Dreyfus, Lucy Liu, Sonny Chiba, Samuel L. Jackson, Vivica A. Fox
Verleih Buena Vista International

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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