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Die Wilden Kerle

Die Wilden Kerle

Komödie. Deutschland 2003.

Regie: Joachim Masannek
Mit: Uwe Ochsenknecht, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Rufus Beck, Cornelia Froboess

Der Ball ist rund, das Tor ist eckig, die Schule ist aus: ein perfekter Sommer für die Wilden Kerle, das beste Team von überhaupt. Doch dem Dicken Michi und seinen fiesen Freunden steht der Sinn so gar nicht nach einem Freundschaftsspiel.

Filmstart: 2. Oktober 2003

Wer nicht kickt, der tickt nicht richtig! Das ist das Credo der Wilden Kerle, und ihr Schlachtruf "Alles ist gut, solange du wild bist!" lässt die ganze Gegend erzittern. Es ist ein schöner Tag, denn es ist Ferienbeginn, und ab heute zählt nur noch das, was wirklich wichtig ist im Leben: Fußball. Gestern hat´s noch geregnet, heute strahlt die Sonne hell rund wie ein riesiges goldenes Leder am strahlend blauen Himmel.
Slalomdribbler Leon, sein großer Bruder Marlon, sein bester Freund Fabi, die Brüder Joschka und Juli, der wortkarge Maxi mit dem Bomben-Schuss und der kleine, freche Raban schwingen sich auf ihre offroad-erprobten BMX-Räder und düsen in Nullkommanix-Hyperspeed zum Teufelstopf, auf den erten Blick ein verdreckter, sumpfiger Fußballplatz - in Wirklichkeit aber die heilige Stätte ihrer Heldentaten.
Doch als sie ihren liebsten Wirkungsbereich endlich ins Blickfeld kriegen, müssen die Wilden Kerle Schreckliches feststellen: Im Teufelstopf kickt schon jemand, und zwar nicht irgendwer, sondern ausgerechnet der Dicke Michi und seine Gang von gesetzlosen Foulspielern, die Unbesiegbaren Sieger. Genau der Dicke Michi, der einst einem Pitbull die Ohren abgerissen hat, die jetzt als Tröphäe des Schreckens an seiner Weste hängen. Vor dem Dicken Michi haben alle Angst - nur Leon, obwohl zwei Köpfe kleiner, kann wieder mal den Mund nicht halten: In zehn Tagen, tönt der Dreikäsehoch, werden die Wilden Kerle die Unbesiegbaren Sieger im Teufelstopf zum alles entscheidenden Match herausfordern. Es geht um das Platzrecht, um die Ehre und, da sind die Wilden Kerle sicher, ums nackte Überleben.
Also erst mal Rückzug ins Hauptquartier der Wilden Kerle, die wunderschöne, mehrstöckige Baumhaus-Burg Camelot. Was nun? Ein Versprechen muss gehalten werden, aber gegen die Unbesiegbaren Sieger sind die Wilden Kerle arme Würstchen, und ohne Trainingsplatz gibts keinen Ausweg aus dem Formtief. Hier kann nur ein Trainer helfen, und zwar niemand anderer als Willi (Rufus Beck). Jetzt verbringt der zwar seine Tage hauptsächlich mit Bier stemmen, aber war er nicht irgendwann mal Profi-Fussballer? Eben. Und vor allem ist Willi ein toller Kerl mit viel Verständnis, der aus den Wilden Kerlen tatsächlich in kürzester Zeit ein richtiges Team macht. Trotzdem müssen die Jungs lernen, dass sie sowohl ihre Feinde als auch ihre Ängste nur mit eigener Kraft überwinden können, auch wenn auf dem Weg dorthin unerwartete Probleme auftauchen - wie etwa Maxis strenger Vater (Uwe Ochsenknecht), Rabans schreckliche Cousinen, Leons fussballerischer Ego-Trip oder die elementare Frage, ob ein Mädchen, auch wenn sie noch so gut kicken mag, jemals ein Wilder Kerl sein kann ...
Regisseur und Autor Joachim Masannek war selber Trainer einer Jugendmannschaft, als er begann, die Abenteuer seiner Kicker-Kids als Kinderbuchserie zu veröffentlichen. Jetzt bringt er die Wilden Kerle auch ins Kino - eine durch und durch runde Sache. Die liebevoll erzählte Geschichte um eine fußballverrückte Rasselbande ist ein bombiges Vergnügen für Kinder und Eltern - 93 Minuten, garantiert spannender als so manches Champions-League-Match.

Text:  Kurt Zechner

Credits

Titel Die Wilden Kerle
Originaltitel Die Wilden Kerle
Genre Komödie
Land, Jahr Deutschland, 2003
Regie Joachim Masannek
Drehbuch Joachim Masannek
Kamera Sonja Rom
Schnitt Alexander Berner
Musik Gert Wilden
Produktion Ewa Karlström, Andreas Ulmke-Smeaton
Darsteller Rufus Beck, Uwe Ochsenknecht, Cornelia Froboess, Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Florian Heppert, Jimi Blue Ochsenknecht, Constantin Gastmann, Raban Bieling, Sarah Kim Gries
Verleih Buena Vista International

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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