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The Day After Tomorrow

The Day After Tomorrow

Science-Fiction. USA 2004. 124 Minuten.

Regie: Roland Emmerich
Mit: Dennis Quaid, Jake Gyllenhaal, Emmy Rossum

Die Welt im Wandel: In Roland Emmerichs neuem, epochalen Leinwand-Spektakel durchleiden Dennis Quaid und Jake Gyllenhaal den Zusammenbruch des Erdklimas und den Anbruch einer neuen Eiszeit.

Filmstart: 27. Mai 2004

Klimatologe Jack Hall (Dennis Quaid) schleppt seit einiger Zeit schlimme Befürchtungen mit sich herum: Eiskernbohrungen in der Antarktis haben bewiesen, dass die globale Erwärmung zu einem abrupten, katastrophalen Zusammenbruch des Erdklimas führen kann. Zuletzt ist dies vor etwa 10.000 Jahren passiert. Als Jack Zeuge wird, wie sich ein 2000 Quadratkilometer großes Eismassiv von der Antarktis loslöst, hat er die Gewissheit: Stürmische Zeiten stehen der Erde bevor. Seine umgehenden Warnungen finden sogar Gehör in Washington. Sie kommen nur leider zu spät.
Das erste Opfer ist Tokyo: Hagelkörner in der Größe von Grapefruits zertrümmern die halbe Stadt. Wenig später fegen in der Geschichte beispiellose Hurricanes über Hawaii hinweg. Dann fällt Schnee in New Dehli, und eine Serie von gewaltigen Tornados zerlegt Los Angeles. Eine alarmierende Nachricht des schottischen Professors Rapson (Ian Holm) lässt die letzten Zweifel schwinden: Das Tauwasser der schmelzenden Polkappen hat die ozeanischen Ströme, die das klimatische System der Erde stabil halten, nachhaltig durcheinander gebracht. Der Zusammenbruch des Erdklimas steht unmittelbar bevor - ausgelöst durch einen globalen Supersturm. Dessen unvermeidbare Folge: eine neue Eiszeit.
Und dann geht alles sehr schnell. In New York purzeln die Temperaturen ins Bodenlose, Manhattan wird von einer Furcht erregenden Sturzflut überschwemmt. Jacks 17-jähriger Sohn Sam (Jake Gyllenhaal) ist mittendrin - er überlebt nur knapp, indem er sich in die öffentliche Bibliothek rettet. Während die landesweite Evakuierung der US-Bevölkerung in Richtung Süden in Gang gesetzt wird, bricht Jack nach Norden auf, um seinen Sohn aus New York rauszuholen - ohne auch nur ansatzweise auf das vorbereitet zu sein, was ihm, seinem Sohn und ihrem Heimatplaneten noch bevorsteht ...

Seit Independence Day kann man sich darauf verlassen, dass ein Film von Roland Emmerich nicht nur hält, was er verspricht, sondern es sogar übertrifft. Kein anderer versteht es, Spezialeffekte in vergleichbaren Dimensionen so realistisch umzusetzen. Aber die visionäre Gigantomanie von Deutschlands erfolgreichstem Hollywood-Regisseur ist auch diesmal gepaart mit zutiefst menschlichen Dramen. "The Day After Tomorrow dreht sich um den Kampf Einzelner gegen die Naturgewalten und für ihre Familien und Freunde", so Emmerich. "Es ist eine Geschichte über Liebe, Leid und Überlebenswillen, die uns vorführt, was passieren kann, wenn wir Mutter Natur weiterhin herausfordern." Diesmal ist Emmerich mit seiner Science Fiction näher an der Realität als je zuvor: Während der Vorbereitungen zu den Dreharbeiten ergaben sich erschreckende Parallelen zwischen der Story und dem wirklichen Leben - ein verheerender Hagelsturm in China, die Jahrhundertflut in Europa, die zerstörerischste US-Tornado-Saison seit Beginn der Messungen und der kälteste Winter aller Zeiten in Kanada. Im März 2002 fiel schließlich eine riesige Antarktis-Eisplatte mit dem Namen Larsen B ins Meer. "Von da an scherzten wir darüber, dass wir besser schnell zu drehen anfangen sollten", erinnert sich Roland Emmerich. "Sonst hätten wir gleich eine Dokumentation machen können."

Text:  Klaus Hübner

Credits

Titel The Day After Tomorrow
Originaltitel The Day After Tomorrow
Genre Science-Fiction
Land, Jahr USA, 2004
Länge 124 Minuten
Regie Roland Emmerich
Drehbuch Roland Emmerich, Jeffrey Nachmanoff
Kamera Ueli Steiger, Anna Foerster
Schnitt David Brenner
Musik Harald Kloser
Produktion Roland Emmerich, Mark Gordon
Darsteller Dennis Quaid, Jake Gyllenhaal, Emmy Rossum, Jay O. Sanders, Sela Ward, Tamlyn Tomita, Arjay Smith, Austin Nichols
Verleih Centfox

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

1 Kommentar

wieder mal ein Weltuntergang..

Roland Emmerich lässt gern unsere Welt "untergehen". Aber hat immer wieder neue Ideen um dies umzusetzen. "The day after tomorrow" ist spannend und sehenswert.

29. Januar 2012
14:47 Uhr

von Aniita

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