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Freddy vs. Jason

Freddy vs. Jason

Horror. USA 2003. 97 Minuten.

Regie: Ronny Yu
Mit: Ken Kirzinger, Jason Ritter, Robert Englund

Die Elm Street am Freitag, dem 13.: Wes Cravens Traumdämon Freddy Krüger und der legendäre Schlitzer Jason Vorhees treten zum Kampf der Titanen aus der Hölle an.

Filmstart: 21. November 2003

Zehn Jahre ist es her, seit Freddy Krüger (Robert Englund) das letzte Mal in den Alpträumen junger Elm-Street-Bewohner gewütet hat. Die Erinnerung an ihn haben die Leute aus dem Gedächtnis gedrängt. Und die Jugend von heute wiegt sich dank traumunterdrückender Medikamente in sanftem Schlaf. Freddy mit der Stahlklaue hat nichts mehr zu melden. Seine üblen Rachepläne scheinen wie er selbst dazu verdammt, im Höllenfeuer zu verpuffen - keine Träume, kein Freddy. Aber mit der Boshaftigkeit eines Dämons ist es wie mit der Sicherheit gängiger Computersysteme: Irgendwann findet man immer ein Schlupfloch. Freddy besinnt sich auf einen seiner umtriebigsten Kollegen: den psychotischen Massenmörder Jason Vorhees (Ken Kirzinger). Fred schleicht sich als Jasons Mutter in dessen Träume ein und überzeugt ihn davon, dass es an der Zeit ist, erneut die Messer zu wetzen - diesmal aber in Springwood. Und der Plan funktioniert: Jason beginnt, sich mit dem groben Schlachtermesser einen leichengepflasterten Weg durch Springfield zu bahnen, die Bewohner der Elm Street wälzen sich wieder ordentlich in Albträumen - und damit hat auch Freddy wieder Gelegenheit, in ihren Eingeweiden zu wühlen. Eines hat er dabei allerdings übersehen: Eine stumpfe Killermaschine wie Jason lässt sich nicht dauerhaft kontrollieren. Als der Mann mit den toten Augen hinter der Hockeymaske erkennt, dass ihn Freddy wie eine Marionette manipuliert hat, marschiert er los, um Narbenfresse persönlich zu massakrieren - wobei er alles zerhächselt, was ihm über den Weg läuft. Auch Freddy ist wutentbrannt: Jasons Blutdurst kennt keine Grenzen, und bald wird für Freddy niemand mehr zum Umbringen übrig sein. So wird die Kleinstadt Springwood mit ihrer ominösen Elm Street zum Schauplatz des gewaltigen Duells der beiden Horrorgiganten. Und nur Lori (Monica Keena), die bereits zweimal mit Freddy zu tun hatte, und Will (Jason Ritter), der ebenfalls zweimal Jason besiegt hat, haben eine Vorstellung, wie es zu bewerkstelligen wäre, dass sich die beiden dabei gegenseitig aus dem Weg räumen …
Nach sieben Nightmare- und zehn Freitag, der 13.-Filmen stehen sich zwei Legenden des Horrorgenres nun erstmals persönlich gegenüber. Das Resultat ist brutale, stumpfsinnige Mordlust im Ambiente kranker Albtraumfantasien, versetzt mit bewährt schwarzem Humor, knisternder Action und höchst einfallsreichen Gruseleffekten.

Text:  Klaus Hübner

Credits

Titel Freddy vs. Jason
Originaltitel Freddy vs. Jason
Genre Horror
Land, Jahr USA, 2003
Länge 97 Minuten
Regie Ronny Yu
Drehbuch Damian Shannon, Mark Swift
Kamera Fred Murphy
Schnitt Mark Stevens
Musik Brad Kane, Corey Taylor, Graeme Revell
Produktion Sean S. Cunningham
Darsteller Ken Kirzinger, Jason Ritter, Robert Englund, Monica Keena, Kelly Rowland, James Callahan, Lochlyn Munro
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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