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Catwoman

Catwoman

Science-Fiction. USA 2004. 104 Minuten.

Regie: Pitof
Mit: Benjamin Bratt, Halle Berry, Sharon Stone

Comic-Kätzchen in Lack und Leder. Halle Berry schleicht, schnurrt und zeigt gefährlich scharfe Krallen. Da bleibt selbst Sharon Stone die Spucke weg.

Filmstart: 17. August 2004

Patience Philips (Halle Berry) hat ein Problem: Sie ist zu scheu für diese Welt, zu sensibel, um mehr zu sein als bloß ein hübscher Fußabtreter. Besonders beruflich kriegt sie das zu spüren. Als Grafik-Designerin einer internationalen Kosmetik-Firma muss Patience mit den Launen ihres despotischen Chefs George Hedare (Lambert Wilson) ebenso zurechtkommen wie mit den Zicken seiner Supermodel-Gattin Laurel (Sharon Stone). Ein Unfall, der leicht tödlich enden hätte können, bringt die Wende. Zufällig entdeckt Patience, dass ein neues revolutionäres Anti-Aging-Produkt ihres Unternehmens gefährliche Beleiterscheinungen nach sich zieht. Beinahe kommt es zur Katastrophe. Doch im dunkelsten Moment ihres Daseins weckt das Schicksal Kräfte, die schon ewig ihr schlummerten. Aus der graue Maus wird eine schwarze Katze. Miau!
Catwoman wurde vom legendären Batman-Zeichner Bob Kane entworfen und gehört seit Jahrzehnten zu den faszinierendsten Figuren der Comic-Geschichte. Eine schillernd-schöne Meisterdiebin in Lack und Leder, die mit zweifelhafter Moral auf beiden Seiten des Gesetzes steht und - Gelegenheit macht Liebe - selbst Batman in amouröse Abenteuer verstrickt.
Das größte Vergnügen im Dasein einer Katze sind nächtliche Streifzüge über die Dächer einer schlafenden Stadt. Patience Philips sieht das auch nicht anders. Schnell ist Catwoman für eine Reihe ungelöster Verbrechen verantwortlich, bald schon heftet sich Detektiv Tom Lone (Benjamin Bratt) auf ihre spärlichen Spuren. Derselbe Mann übrigens, der Patience Philips den Hof macht, wenn sie das Katzenkostüm ausgezogen hat. Aber zugleich ist Tom Lone auch von Catwoman fasziniert. Und er spürt instinktiv, dass es eine Verbindung zwischen seiner schüchternen Freundin und der rätselhaften Diebin gibt. Ein Dilemma. Jeder Tierfreund weiß, dass man die Katze nicht ins Bett lassen soll. Aber was soll man machen gegen soviel animalische Anziehung?
Die Dreharbeiten zu Catwoman begannen September 2003 im kanadischen Vancouver, aber Halle Berry musste sich schon lange davor intensiv auf diese Rolle vorbereiten. "Ich habe immer schon auf meine Fitness geachtet und bin in recht guter körperlicher Form. Aber um eine Katze zu werden, und vor allem um den Körper zu kriegen, der einer Katze gebührt, musste ich mich einer völlig neuen Form von Training unterwerfen", sagt Halle Berry, die als Catwoman nicht nur schleicht und schnurrt, sondern auch scharfe Krallen zeigt.
"Wir haben einen Kampfstil gesucht, der weiblich und katzenhaft zugleich ist", sagt Jean-Christophe Comar, genannt Pitof, der französische Filmemacher, der bisher vor allem als Meister digitaler Bildbearbeitung aufgefallen war (Spezialeffekte für Luc Besson´s Johanna von Orleans, Asterix und Obelix gegen Cäsar und Alien 4) und nun sein längst fälliges Debüt als Blockbuster-Regisseur gibt. Die Lösung aller Aggressionen war Capoeira, eine geschmeidige Kampfsport-Schule, die in Brasilien entwickelt wurde, wo Sklaven im 19. Jahrhundert damit begannen, ihre Martial Arts-Ambitionen als Tanztraining zu tarnen. "Katzen bewegen sich mit beinahe übernatürlicher Eleganz, diesen Eindruck wollten wir in unseren Kampfsequenzen vermitteln. In diesem Film gibt es Fights, wie sie noch nie zu sehen waren", verspricht Catwoman-Produzentin Denise Di Novi. "Außerdem ist es wirklich lustig zu sehen, wie Männer, die es gewohnt sind, mit ihrer körperlichen Stärke zu punkten, von Catwomans katzenhaften Bewegungen ausgetrickst werden. Die Krallen, die Tritte, die Sprünge, die Drehungen in der Luft - das alles ist einfach beeindruckend."

Credits

Titel Catwoman
Originaltitel Catwoman
Genre Science-Fiction
Land, Jahr USA, 2004
Länge 104 Minuten
Regie Pitof
Drehbuch John D. Brancato, Michael Ferris, John Rogers nach den Charakteren von Bob Kane
Kamera Thierry Arbogast
Schnitt Sylvie Landra
Musik Klaus Badelt
Produktion Denise Di Novi, Edward L. McDonnell
Darsteller Benjamin Bratt, Halle Berry, Sharon Stone, Lambert Wilson, Frances Conroy, Frances McDormand
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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