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S 21: Die Todesmaschine Khmère Rouge

S 21, la machine de mort Khmère Rouge

Dokumentation. Frankreich, Kambodscha 2003. 101 Minuten.

Regie: Rithy Panh
Mit: Vann Nath, Chum Mey, Him Houy

Der kambodschanische Filmemacher Rithy Panh startet den Versuch, die Greueltaten des Terrorregimes der Roten Khmer aus den späten Siebzigerjahren aufzuarbeiten.

Filmstart: 29. Oktober 2004

Zwei Millionen Menschen wurden in Kamboscha zwischen 1975 und `79 während des Terrorregimes der Roten Khmer getötet. Einer der größten Völkermorde der Neuzeit, bis heute kaum aufgearbeitet. Der Code S 21 stand für das gefürchtetste Todeslager, in dem etwa 17.000 Menschen als "Staatsfeinde" inhaftiert, gefoltert und umgebracht wurden. Alle diese Verbrechen sind sorgfältig in Wort und Bild dokumentiert. Es gab nur drei Überlebende. Zwei davon führte der kambodschanische Filmemacher Rithy Panh nun mit einigen ihrer ehemaligen Peiniger zusammen. Er bringt die ehemaligen Schlächter dazu, am Originalschauplatz ihre bizarren Riten der Bewachung, Drangsalierung, Demütigung nachzuspielen, und in langen, für alle Teilnehmenden schmerzlichen Gesprächen werden die Details der monströsen Geschichte erstmals ausgesprochen - der Ton ist merkwürdig ruhig, höflich, kein Zorn der Welt kann für das, was geschah, Erlösung bringen.

Text:  Kurt Zechner

Credits

Titel S 21: Die Todesmaschine Khmère Rouge
Originaltitel S 21, la machine de mort Khmère Rouge
Genre Dokumentation
Land, Jahr Frankreich/Kambodscha, 2003
Länge 101 Minuten
Regie Rithy Panh
Drehbuch Rithy Panh
Darsteller Vann Nath, Chum Mey, Him Houy
Verleih Stadtkino

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