Filminfo zu

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

Abenteuer, Action-Komödie. USA 2008.

Regie: Steven Spielberg
Mit: Shia LaBeouf, Harrison Ford, Cate Blanchett

Indy ist der größte Schatz – neben ihm hat keiner Platz! Indiana Jones ist zurück - in voller Pracht: Schlapphut, Peitsche, schiefes Grinsen, coole Sprüche. Dazu ein paar neue Gesichter (Shia LaBeouf & Cate Blanchett), gute alte Bekannte (Karen Allen) und natürlich die größten Abenteuer von überhaupt.

Filmstart: 22. Mai 2008

Fast 20 Jahre sind nun vergangen, seit Harrison Ford das letzte Mal mt seiner Indy-Peitsche geknallt hat und in Indiana Jones und der letzte Kreuzzug die fiesen Nazis mehr oder weniger souverän daran gehindert hat, sich den Heiligen Gral und damit die Weltherrschaft zu krallen. Man sollte glauben, dass derlei Aktivitäten ihm wenn schon nicht unermesslichen Reichtum dann wenigstens die ewige Dankbarkeit seiner Umwelt eingebracht hätten – aber nein, weit gefehlt. Nach wie vor lehrt er als emsiger und oftmals belächelter Uni-Professor, bis ihm sein wohlmeinender Freund und Rektor (Jim Broadbent) eines Tages eine unschöne Mitteilung macht: Sein letzter Forschungs-Trip, der wie immer bei Indy etwas, nun, unkonventionell verlief, hat den heftigen Verdacht der Regierungsbehörden auf Anti-Amerikanische Umtriebe erregt. Man schreibt das Jahr 1957, der Kalte Krieg ist in vollem Gange, die Paranoia tobt, und Professor Jones ist offiziell gefeuert.

Wütend packt Indy Hut, Peitsche und Forschungsunterlagen zusammen und verlässt die Stadt. Doch er kommt nicht weit, ein waschechter Halbstarker samt Motorrad hält ihn auf und stänkert ihn an. Der reichlich großmäulige Mutt (Transformers-Bändiger Shia LaBeouf) hat allerdings nicht nur freche Sprüche auf Lager und viel zu viel Pomade im Haar, sondern auch einen richtig interessanten Vorschlag. Mutt will Professor Jones behilflich sein, einen der größten Schätze zu finden, die es für einen passionierten Archäologen geben kann: Den Kristallschädel von Akator, ein uraltes, extrem wertvolles Artefakt, um das sich zahllose Mythen, Legenden und Gerüchte ranken.

Ausgangspunkt für Indys neuen Adventure-Quest ist das ferne Peru. Der Professor und sein junger Schützling krebsen in den verstecktesten Winkeln des Andenstaates herum und brauchen all ihr Abenteurergeschick, um nicht zwischen uralten Grabmalen, dicht durchwachsenem Dschungel und mysteriösen Zeugnissen längst versunkener Zivilisationen selber verloren zu gehen. Und wie erwartet gibt's dazu noch Schatzsucher-Konkurrenz, und zwar der allerschärfsten Sorte: Keine geringere als die hammerharte und tödlich schöne KGB-Eliteagentin Irina Spalko (Cate Blanchett als hinreißend gnadenlose Abenteuer-Domina) ist ebenfalls hinter dem Schädel her, und sie hat auch ihre ganze Truppe bestens ausgebildeter und gar nicht zimperlicher Agenten-Boys dabei. Wieder einmal kein Frühlingsspaziergang für den ja auch nicht mehr ganz taufrischen Professor, der sich mehr als einmal vom jugendlich frischen Mutt aus der Patsche helfen lassen muss – und von einer guten alten Bekannten: Marion Ravenwood (Kate Allen), die sexy Indy schon im allerersten Indiana-Jones-Film kaum einen Wunsch abschlagen konnte.

„Es war etwa vor einem Jahr, als plötzlich mein Telefon läutete“, erinnert sich Kate Allen, deren Karriere seit ihrer Hauptrolle als Indies ebenso trinkfestes wie wehrhaftes Babe in Jäger des Verlorenen Schatzes aus 1981 eher ruhig verlaufen ist. „Steven Spielberg war dran. Er sagte: , Hi, du weißt ja sicher, warum ich anrufe?“ Ich hatte natürlich keine Ahnung. Ich meine, der Verlorene Schatz ist über ein Vierteljahrhundert her! Steven lachte sich halb kaputt, bis er schließlich meinte: ,Weißt du, wir machen einen neuen Indiana Jones, und du bist dabei!‘“

Kate Allen war natürlich nicht die einzige, die von der frohen Kunde vom fulminanten Comeback des peitschenschwingenden Lieblingshelden erst mal aus den Socken gehebelt wurde. So lang schon kursierte das Gerücht vom vierten Indy, so viele angebliche Drehbeginne, Besetzungslisten, Skripts und Starttermine hatten sich schon in heiße Luft aufgelöst, dass niemand mehr wirklich dran glauben wollte. Die Rechte für Indy liegen bei der heiligen Kino-Dreifaltigkeit George Lucas, Steven Spielberg und Harrison Ford – und die drei Herren hatten einen stillschweigenden Pakt geschlossen, dass ein vierter Teil nur dann entstehen würde, wenn ein Script auftaucht, das alle drei happy macht. Und notwendig hatte es wahrlich keiner von ihnen, diesen Film zu drehen.

Das Drehbuch, das schließlich allen dreien konvenierte, war schließlich wirklich etwas ganz Besonderes – so speziell, dass es monatelang zu den bestgehüteten Geheimnissen Hollywoods gehörte. Die Schauspieler bekamen bis ganz knapp vor Beginn der Dreharbeiten kein eigenes Exemplar, sondern mussten während der Proben zum Skriptstudium in Spielbergs Büro einchecken. LaBeouf: „Als ich endlich meine eigene Drehbuch-Kopie bekam, waren auf jeder Seite Wasserzeichen, Stempel und wahrscheinlich auch noch irgendwelche unsichtbare verschlüsselte Messages, damit ja keiner auf die Idee kommt, Teile davon zu kopieren oder weiterzugeben. Aber das war noch längst noch nicht alles: Es gab eine eigene Drehbuch-Hotline! Ich durfte gar nicht dran denken, das Teil etwa während eines Barbesuchs am Rücksitz meines Autos liegen zu lassen. In solchen Situationen rief ich einfach diese Hotline-Nummer an, und es kam sofort jemand, es abzuholen. Rund um die Uhr! Einfach irre!“Aber die Herren Spielberg, Lucas und Ford wissen halt, wie man eine Schatzsuche bis ins letzte Detail perfekt inszeniert, darauf kann man sich einfach verlassen. Genau wie auf Indiana Jones.

Text:  Gini Brenner

Credits

Titel Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Originaltitel Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull
Genre Abenteuer/Action-Komödie
Land, Jahr USA, 2008
Regie Steven Spielberg
Drehbuch David Koepp, George Lucas, Jeff Nathanson
Kamera Janusz Kaminski
Schnitt Michael Kahn
Musik John Williams
Produktion Frank Marshall
Darsteller Shia LaBeouf, Harrison Ford, Cate Blanchett, Karen Allen, Ray Winstone, John Hurt, Jim Broadbent
Verleih UPI

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

11 Kommentare

Der selbe Schauspieler?! Der ist ja schon 70....oder so.

Ich glaube, die Überschrift sagt alles...........oder so.

14. Februar 2008
23:50 Uhr

von maxm2

*freu*

Endlich wieder Indiana Jones!!! Freu mich riesig drauf!! .. Harrison Ford is mittlerweile 65, nicht 70, aba noch in Topform wie man sieht.

13. März 2008
23:47 Uhr

von JellyBean

Naja überzeugen konnte der Film nicht!

Hab mir den Film am Mittwoch angeschaut. Er konnte mit den vorhergehenden Teilen überhaupt nicht mithalten! Teilweise sehr oft unrealistisch und viel zu viele Action Szenen bzw. manche Action Szenen einfach zu lange. Habe ja schon im Vorfeld die durch aus schlechte Kritik zu dem Film gelesen und ich muss sagen, dass sie zum Großteil stimmt - leider....

23. Mai 2008
13:55 Uhr

von CHENZ

Indi J. - Gott sei dank mit Harrison

Oh mein Gott ein neuer Indiana Film!!
Als ich von meiner Hypo Beraterin darauf hingewiesen wurde...bestellte ich mir gleich Karten für die Premiere

Harrison Ford als Indiana Jones...
Total spannend, mitreissend, schräg, verschärft, gruselig, lustig!!
Einfach spitzenklasse!!!

H.J. hat die Rolle furchtbar gut gespielt. Teilweise hat er sich selbst auf die Schippe genommen...und die ganze Sache mit Humor!!!
War echt lässig.

Shia und Karen haben ihren Rollen brutal stylisch rüber gebracht!!
Shia hat einen echt tollen Job hingelegt. Die Tricks mit dem Messer, die Verfolgungsjagd in der Uni, die Urwaldszene mit den Affen! Richtig super!
Karen fand ich toll.

Cate Blanchet, spielte die miese Russin Irina! Boah ich war so überrascht. Die hat so gut geschauspielert. Hat mich echt beeindruckt!

Leute stürmt die Kinos und schaut euch den neuen Indi an!
Der ist wirklich echt genial!

Wünsch euch viel Spaß!
Daniela alias rocklady :)

24. Mai 2008
14:55 Uhr

von rocklady

Hey Hey Indy!

also, ich bin absolut kein Indy-Fan und hab mich bei diesem film wirklich köstlich unterhalten. Ford und LaBeouf sind sympathisch, und Blanchett als Bösewicht ist eine Wucht. Fazit: Ein tolles Abenteuermovie!!

27. Mai 2008
06:05 Uhr

von Virago95

Spitzenfilm mit ärgerlichem, miesem Ende

Ein Indiana Jones wie man ihn kennt- selbstironisch, actiongeladen, spannend, mit einer Handlung, die man vorbehaltslos sehen muß und bitte keine Realistik darin suchen.
Wunderbare, klassische Indie-Motive, auf der ewigen Jagd nach archeologischen Artefakten.
Etwas befremdlich war der Beginn mit James Bond-verdächtiger Atomexplosion, die keiner überlebt außer Jones himself... da war der Film kurzfristig sehr seltsam.
Aber nichts gegen das Ende - Dieser Film müßte 15min vor Schluss abgedreht werden! Ich fand es mehr als befremdlich, dass im Endeffekt alles auf AUSSERIRDISCHE hinausläuft und zu guter Letzt eine fliegende Untertasse alle Böslinge an Bord beamt und sich dann dramatisch entfernt... Es mag nur meine Meinung sein, aber Aliens haben einfach nichts bei Indie verloren!!!!

31. Mai 2008
09:02 Uhr

von gothicvoice

jones is back

guter anfang und guter mittelteil, doch das ende katastrophal. ich weiß leider nicht, welcher idiot sich das drehbuch mit den aliens ausgedacht hat. zu der schauspielerischen leistung muss ich sagen, hat harrison ford auch nach fast 20 jahren indiana jones fabelhaft gespielt. man hat auch gesehen, dass man die handlungen seinem alter angepasst hat. außerdem muss ich noch cate blanchett loben, die die russische wissenschaftlerin irina spalko einmal anders - sehr streng gespielt hat. bei kate allen alias marion ravenwood hat man allerdings gleich gesehen, das sie im gegensatz zum 1. teil sehr gealtert ist. deswegen kann ich nur 1 + punkt für den 4. teil geben. denn meiner meinung bleibt die suche nach dem heiligen gral mit dem ende in der schlucht von batra im 3.teil der beste von allen 4.

3. Juni 2008
13:57 Uhr

von Philipp87

Harrison Ford kann es noch immer ......

Indiana Jones wie man ihn kennt und lieben gelernt hat.
Wer ein Indy-Fan ist sollte ihn sich ansehen,viel Action,witzige Dialoge und nette Krabbeltiere *ggg*.
John Hurt als verrückter Professor ist sowieso genial.
Sollte jemand etwas wegen unrealistisch sagen.......Leute,das ist ein Actonfilm,und die sind nie oder besser selten realistisch.
Ich finde den Film gelungen,mir hat er Spass bereitet.

11. Juni 2008
18:20 Uhr

von Dunkelelf

Das Beste am Film: Cate Blanchett...

Die Bewegungen sind zwar nicht mehr ganz so zackig, aber Hut ab, Harrison Ford ist immer noch gut in Schuss. Auch den Sinn für Ironie hat Indy nicht eingebüßt. Der Film steckt voller kleiner Andeutungen auf die Prequels. Was das Alien-Thema angeht: es wäre als Handlungselement ja an sich nicht schlecht, allerdings fiel die Umsetzung viel zu unoriginell aus. Wenn E.T.s großer Bruder mit der Untertasse abhebt, bringt das jedes Kleinkind zum Gähnen ... einfach entsetzlich abgedroschen!
Das Beste am Film: Cate Blanchett als russische PSI-Agentin - zum Gabel verbiegen genial ;-)
Gesamteindruck von Indy IV: nicht besonders originell, aber unterhaltsam.

14. Juni 2008
19:20 Uhr

von elvellon

Guter Film aber......

Also der Film ist wirklich gail aber das Ende da muss ich gothicvoice
Recht geben das ist absolut nicht gut.

25. Juni 2008
19:00 Uhr

von nick seju 353

Megablockbuster

Muss auch zugeben: Gesamt ist der Film fantastisch aber der Schlussteil ist merkwürdig und passt nicht zu Indiana Jones. Hab gehört das Steven Spielberg bereut was er da gemacht hat..
Harrison Ford ist wieder mal top und Shia LaBeouf <3 ist perfekt als Indys Sohn.

25. Januar 2012
16:38 Uhr

von Aniita

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