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Alien vs. Predator

Alien vs. Predator

Horror. USA 2004. 101 Minuten.

Regie: Paul W. S. Anderson
Mit: Raoul Bova, Lance Henriksen, Sanaa Lathan

War of the Monsters: Paul W. S. Anderson (Event Horizon, Resident Evil) schickt die zwei legendärsten Ausgeburten des SciFi-Horror in den Krieg - und steckt eine Handvoll Menschen mitten ins Schlachtgetümmel.

Filmstart: 5. November 2004

Ein Geo-Satellit der mächtigen Weyland Corporation entdeckt tief unter dem antarktischen Eis eine uralte Pyramide. Binnen weniger Stunden lässt Multimilliardär Charles Bishop Weyland (Lance Henriksen) ein internationales Team aus Archäologen, Bohr- und Sicherheitsexperten einfliegen, um unter Leitung der Umweltaktivistin Alexa Woods (Sanaa Lathan) eine Expedition zu starten. Was das Team jenseits des Polarkreises nahe einer 1904 auf geheimnisvolle Weise entvölkerten Waljäger-Siedlung kilometertief unter dem Eis entdeckt, ist genauso aufregend wie furchterregend: Die Pyramide trägt Zeichen der ägyptischen, kambodschanischen und aztekischen Kultur und ist in der Geschichte beispiellos - älter als alles bisher Entdeckte. Das Gebäude kann nicht von Menschenhand geschaffen sein. Es umfasst ein riesiges Netzwerk aus verschachtelten Gängen und Kammern und ist technologisch so fortgeschritten, dass nur eine außerirdische Intelligenz, die hier seit tausenden Jahren am Werk sein muss, als Schöpfer in Frage kommt. Tief im Inneren entdecken die Forscher eine Kammer, die offenbar zur Darbringung von Menschenopfern diente. Als sich plötzlich die Wände in Bewegung setzen, alle Ausgänge von tonnenschweren Steinplatten verschlossen werden und große, eierartige Gebilde aus dem Boden auftauchen, ist der richtige Zeitpunkt für eine Flucht längst verstrichen: Die Hallen und Korridore der Pyramide, ein sich regelmäßig neu konfigurierendes Labyrinth, werden zum tödlichen Gefängnis für die ahnungslosen Forscher. Aufgespalten in kleinen Gruppen suchen sie verzweifelt einen Ausweg, den es nicht gibt: Die Pyramide beherbergt eine Alien-Königin, gefangen von Predators, die hier eine Art Trainingsparcour für junge Krieger errichtet haben. Alle hundert Jahre kommt eine kleine Gruppe junger Predators zur Erde in die Pyramide, um die Königin aufzutauen, sie Eier legen zu lassen und schließlich die von Menschen ausgetragene Aliens zu jagen. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod: Aliens und Predators sind einander ebenbürtig, der Ausgang des Kampfes ungewiss. Gewinnen die Aliens die Oberhand, bleibt nur die Detonation eines thermonuklearen Sprengsatzes, den jeder Predator am Handgelenk trägt. Wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass so etwas passiert: Schon einmal ist eine ganze Zivilisation auf diese Weise ausgelöscht worden …
Paul W. S. Anderson, der 1994 mit der britischen Independent-Produktion Shopping Jude Law zum Karrierestart verhalf, hat das bewerkstelligt, was über 40 Drehbuchschreiber während der vergangenen zehn Jahre nicht geschafft haben: Er bringt die berühmtesten Kreaturen der modernen Science Fiction in einem Film zusammen. Das geht natürlich nur unter gebührlichem Getöse, mit jeder Menge Action und einem guten Schuss Horror. Als Sahnehäubchen gibt es ein Wiedersehen mit Lance Henriken - der durch seine Rolle des Androiden Bishop wesentlich zum Kultstatus der Alien-Serie beigetragen hat.

Text:  Klaus Hübner

Credits

Titel Alien vs. Predator
Originaltitel Alien vs. Predator
Genre Horror
Land, Jahr USA, 2004
Länge 101 Minuten
Regie Paul W. S. Anderson
Drehbuch Paul W. S. Anderson
Kamera David Johnson
Schnitt Alexander Berner
Musik James Seymour Brett, Harald Kloser
Produktion Walter Hill, Gordon Carroll, John Davis, David Giler
Darsteller Raoul Bova, Lance Henriksen, Sanaa Lathan, Ewen Bremner, Colin Salmon, Joseph Rye
Verleih Centfox

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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