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Serenity - Flucht in neue Welten

Serenity

Science-Fiction. USA 2005. 119 Minuten.

Regie: Joss Whedon
Mit: Nathan Fillion, Morena Baccarin, Adam Baldwin

Die Abenteuer des Raumschiffs Serenity in einer weit entfernten Galaxie, 500 Jahre in der Zukunft: Joss Whedon, Vater von Buffy und Angel, erzählt in seinem furiosen Spielfilmdebüt die Geschichte einer Gruppe verschworener Außenseiter.

Filmstart: 25. November 2005

Als die Erde vor langer Zeit unbewohnbar wurde, sah sich die Menschheit gezwungen, eine neues Zuhause zu finden. Man erkor eine ferne Galaxie, zahlreiche geeignete Planeten wurden terraformiert und besiedelt. Aber die Probleme blieben die alten, und bald gab es wieder Krieg. Mittlerweile - das sind 500 Jahre nach unserer Zeit - herrscht noch immer kein Frieden. Zwar regiert die notorische Allianz den Großteil der Galaxie mit eisernem Willen zur Stabilität. Aber an den Außengrenzen treiben sich gesetzlose Kannibalen, genannt Reaver, herum. Und im Inneren regt sich immer heftigerer Widerstand.
Der abgehalfterte Kriegsveteran Malcolm Reynolds (Nathan Fillion), Kapitän des Raumschiffs Serenity, hat für Politik keine Zeit und keine Nerven. Mal zählt zu den Kriegsverlierern, kämpfte quasi auf der falschen Seite, und schlägt sich nunmehr mit kleinen Gaunereien und Frachtaufträgen durchs Universum, um die Mäuler derer zu stopfen, die ihm am Herzen liegen. Und das ist einzig und allein seine Crew aus streitbaren und aufsässigen, aber bis in den Tod loyalen Gefährten, bestehend aus der ersten Offizierin Zoe (Gina Torres) und ihrem Mann, dem Piloten Wash (Alan Tudyk), sowie Schiffsmechaniker Kaylee (Jewel Staite) und Söldner Jayne (Adam Baldwin), dem unverzichtbaren Mann für Härtefälle. Eigentlich hat die Serenity nur Feinde - die Allianz auf der einen, die Reaver auf der anderen Seite. Kein leichtes Auskommen. Aber dann wird das Leben mit einem Schlag noch viel komplizierter. Die Serenity nimmt zwei Passagiere auf, genauer gesagt zwei Flüchtlinge: den jungen Arzt Simon (Sean Maher) und seine telepathisch begabte Schwester River (Summer Glau). Simon hat River aus den Fängen der Allianz befreit, die sie festgehalten hatte, um irgendwelche verrückten Experimente mit ihr zu machen. Solchen Leuten hilft Mal immer gerne. Aber River ist nicht nur eine perfekt trainierte, völlig unberechenbare und für jeden lebensgefährliche Killerin, sondern trägt auch ein Geheimnis mit sich herum, dem die Allianz mit allen Mitteln hinterherjagt - in Gestalt des Operative (Chiwetel Ejiofor), des gefürchtetsten Allianz-Agenten der Galaxie …
Joss Whedon, Mastermind der TV-Superhits Buffy - Im Bann der Dämonen und Angel, bestreitet mit einem furiosen SciFi-Abenteuer sein Kinodebüt. "Action und Spezialeffekte, wilde Schießereien und Prügeleien, Kannibalen, Weltraumschlachten - alles, was man sich in einem SciFi-Film wünscht, haben wir", versichert der Regisseur, "aber gepaart mit einer epischen Geschichte, in deren Verlauf sich das Leben aller Beteiligten für immer verändert."

Text:  Klaus Hübner

Credits

Titel Serenity - Flucht in neue Welten
Originaltitel Serenity
Genre Science-Fiction
Land, Jahr USA, 2005
Länge 119 Minuten
Regie Joss Whedon
Drehbuch Joss Whedon
Kamera Jack N. Green
Schnitt Lisa Lassek
Musik David Newman
Produktion Barry Mendel
Darsteller Nathan Fillion, Morena Baccarin, Adam Baldwin, Chiwetel Ejiofor, Alan Tudyk, Gina Torres, Summer Glau
Verleih UIP

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

1 Kommentar

The Return of the Space Cowboys

Joss Whedon´s eigenwilliger Weltraumwestern in Serie erfuhr nach den ersten 14 Episoden ein jähes Ende - trotz Fans und Kritikerlob. Um den Space Cowboys ein würdiges Finale zu verpassen, gab es einen Kinofilm - allerdings nur für Kenner der Serie, alle anderen Quereinsteiger der Geschichte lässt man aussen vor. Der Film selbst atmet zur Gänze den anachronistischen Grundtonus der Serie, auch hier dominieren durch Terraforming besiedelbar gemachte Steppenplaneten und jede Menge groteske Raumschiffe. Warum die schnoddrigen Weltraumpiraten aber tatsächlich den Weg ins Kino haben finden müssen, erschließt sich nicht ganz. Denn mehr als eine Langfolge auf Fernsehniveau ist das Kinoabenteuer nicht geworden.

28. September 2015
21:28 Uhr

von filmgenuss

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