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Ein Duke kommt selten allein

The Dukes of Hazzard

Action-Komödie. USA 2005. 106 Minuten.

Regie: Jay Chandrasekhar
Mit: Burt Reynolds, Jessica Simpson, Seann William Scott, Johnny Knoxville

Autostunts, Selbstgebrannter und jede Menge scharfe Hotpants: Im Remake der Kult-Fernsehserie rasen Seann William Scott und Johnny Knoxville als Hillbilly-Cousins Bo und Luke Duke dem korrupten Boss Hog (Burt Reynolds) auf der Nase herum.

Filmstart: 7. Oktober 2005

Im guten alten Süden der USA geht alles seinen gewohnten Gang: Die Tage sind heiß, die Politiker korrupt, die Straßen staubig und voller Schlaglöcher, die Schnäpse billig und die Farmgirls spitz wie Nachbars Lumpi. Für Bo Duke (Seann William Scott) und seinen Cousin Luke (Johnny Knoxville) ist es das reinste Paradies. Immerhin verdienen die beiden ihren Lebenunterhalt mit dem schwarz gebrannten Fusel aus der Garage von Onkel Jesse (Willie Nelson). Ausgeliefert wird der Schnaps über abgelegene Feldwege und holprige Staubpisten. Die sind der Polizei zwar bekannt, aber weil die Dukes begnadete Stunt-Fahrer sind und die schärfste Karre östlich des Mississippi fahren - einen orangen Dodge Charger mit dem vielsagenden Namen General Lee -, gehen sie praktisch immer als Sieger aus den aberwitzigen Rennen gegen die Leute des Sheriffs von Hazzard County hervor.
Ist der harte Arbeitstag einmal vorbei und Onkel Jesses leckerer Rachenputzer an den Mann gebracht, gibt es nichts Angenehmeres, als in der coolsten Kneipe von Hazzard County, The Boar´s Nest, ein kühles Bier zu zischen. Dort arbeitet nämlich Daisy (Jessica Simpson), das schönste Girl von Hazzard County, die ungekrönte Königin der knappen Hotpants, Bos und Lukes Cousine. Im Bestfall wird Daisy zu später Stunde von einem Ortsfremden begrapscht. Solche Übergriffe korrigiert die wehrhafte Daisy zwar locker selbst auf die harte Tour, aber wenn ihre Cousins dabeisind, gipfelt so eine Sache gewöhnlich in einer netten, altmodischen, handfesten Massenschlägerei.
Die Duke-Jungs mögen es mit dem Gesetz nicht so genau nehmen. Vielleicht drängt es sie auch ganz schön heftig in die Höschen der Farmgirls. Aber sie wissen genau, was gerecht ist und was nicht. Als Bo und Luke Wind davon bekommen, dass der korrupte Landrat Boss Hog (Burt Reynolds) sich die Grundstücke ihrer Nachbarn mit unlauteren Methoden unter den Nagel reißt, gibt es nur eins: Mit Bleifuß aufs Gaspedal - damit Hazzard County vor dem Schlimmsten bewahrt wird …
Die unvergleichliche Mischung aus Südstaaten-Milieu und Nonstop-Action, in der zwei Hillbillys in ihrem orangen Dodge den Autoritäten in Richtung Spaß davondüsten, machte die 1979 gestartete TV-Serie Ein Duke kommt selten allein zu einem bis heute anhaltenden Comedy-Kult. Ihr erstes Kino-Abenteuer bestreiten die Dukes natürlich in neuer Besetzung - aber Seann William Scott (American Pie) und Johnny Knoxville (MTV’s Jackass) sind mehr als würdige Nachfolger, und mit Burt Reynolds kann man sowieso nur gewinnen.

Text:  Klaus Hübner

Credits

Titel Ein Duke kommt selten allein
Originaltitel The Dukes of Hazzard
Genre Action-Komödie
Land, Jahr USA, 2005
Länge 106 Minuten
Regie Jay Chandrasekhar
Drehbuch John O´Brien
Kamera Lawrence Sher
Schnitt Lee Haxall, Myron Kerstein
Musik Nathan Barr
Produktion Bill Gerber
Darsteller Burt Reynolds, Jessica Simpson, Seann William Scott, Johnny Knoxville, Willie Nelson
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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