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Wer früher stirbt ist länger tot

Wer früher stirbt, ist länger tot

Komödie. Deutschland 2006. 105 Minuten.

Regie: Marcus H. Rosenmüller
Mit: Jule Ronstedt, Markus Krojer, Fritz Karl

In Bayern wird sogar mit Humor gestorben. Charmante Komödie um einen 11-Jährigen, der auf unkonventionelle Weise versucht, dem Fegefeuer zu entkommen.

Filmstart: 17. November 2006

Der kleine Sebastian hat ein echtes Problem: 2713 ungesühnte Vergehen. Die sichern ihm seiner Meinung nach einen Platz im Fegefeuer. Noch dazu, wo eines dieser Vergehen darin besteht, die eigene Mutter getötet zu haben, "also, höchstens indirekt", wie man ihn am Stammtisch, dem Ort der allgemeingültigen Alltagsweisheiten, trösten will. Sebastians Mutter ist bei seiner Geburt gestorben. Dieses Wissen drückt so schwer auf Sebastians Gewissen, dass er dringend etwas unternehmen muss, um ja nicht im Fegefeuer zu enden. Unsterblich werden, wäre einge Möglichkeite. Buße zu tun, die andere. Unsterblich werden, dazu müsste er sich fortpflanzen. Noch so eine Stammtischweisheit, mit der ein 11-Jähriger richtig viel anfangen kann. Sebastian zum Beispiel geht zu seiner Lehrerin und fragt sie, ob .... Na, was wohl? Kommt nicht besonders gut an. Also weiter zum nächsten Plan. Der scheint endlich mal richtig vernünftig zu sein: Sebastian macht es sich zur Aufgabe, für seinen verwitweten Vater Lorenz (Fritz Karl) eine neue Frau zu finden. Aber, welcher Papa lässt sich schon gerne von seinem übermütigen Sohn verkuppeln? Noch dazu mit der falschen Frau ... ?
Surreal, charmant, morbid, vor allem aber durch und durch bayrisch ist diese freche Komödie um den aufgeweckten Sebastian, der auf seinem Bußgang von einer prekären Situation in die nächste stolpert.

Text:  Dina Maestrelli

Credits

Titel Wer früher stirbt ist länger tot
Originaltitel Wer früher stirbt, ist länger tot
Genre Komödie
Land, Jahr Deutschland, 2006
Länge 105 Minuten
Regie Marcus H. Rosenmüller
Drehbuch Marcus H. Rosenmüller, Christian Lerch
Kamera Stefan Biebl
Schnitt Susanne Hartmann
Musik Gerd Baumann
Produktion Andreas Richter, Annie Brunner, Ursula Woerner
Darsteller Jule Ronstedt, Markus Krojer, Fritz Karl, Jürgen Tonkel, Saskia Vester, Franz Xaver Brückner
Verleih Lunafilm

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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