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Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße

Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße

Animation. Deutschland 2006. 79 Minuten.

Regie: Michael Schaack

Politisch unkorrekt, rotzfrech und gnadenlos komisch: Walter Moers´ Kultcomicfigur, das kleine Arschloch, kommt endlich wieder ins Kino und holt in seinem neuesten Abenteuer sogar seinen Opa, den alten Sack, direkt aus der Hölle.

Filmstart: 1. Dezember 2006

 

"Willst du mich verarschen?" "Sie sagen es!" Das kleine Arschloch (Ilona Schulz) nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Das hat den respektlosen Flegel schon oft genug in die Bredouille gebracht. Sein Großvater, der alte Sack (Helge Schneider), ist auch nicht viel besser. Bei der Beerdigung von Frau Mövenpick geht es mit dem alten Nörgler rapide abwärts. Er wird lebendig begraben. Unbemerkt war er rückwärts in einen offenen Sarg gekippt und trotz heftiger Proteste damit direkt zur Hölle gefahren. Dort angekommen, traut der Greis seinen Augen nicht: Der Leibhaftige hat verblüffende Ähnlichkeit mit seinem Enkelsohn! Und auch sonst ist es hier unten gar nicht so schlecht. Zwar ist der alte Sack nun tot, aber das hat auch sein Gutes: Seine Libido meldet sich zurück! Nicht nur das: Sein bestes Stück hat plötzlich auch die stattliche Größe von 30 Zentimetern! Bei einer angenehmen Raumtemperatur von 24 Grad, einem wieder betriebsfähigen Seniorenstift und der angenehmen Gesellschaft von 10.000 nymphomanischen Krankenschwestern, die in der Dampfsauna auf ihn warten, fühlt sich der alte Sack bestens aufgehoben. Zufrieden stellt er fest: Sterben ist doch nicht so scheiße. Zu dumm nur, dass er auf Erden schon richtig vermisst wird, denn das kleine Arschloch will den alten Sack unbedingt zurück! Während sich der alte Sack im Fegefeuer so wohl fühlt wie Hugh Hefner in seiner berühmten Playboy-Mansion, tüftelt das kleine Arschloch bereits an einem Plan, ihn aus den Fängen des Satans zu befreien. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Unterbrochen von gelegentlichen Störungen durch seine Eltern oder von dem schwulen Pärchen (Dirk Bach, Ralph Morgenstern) in der Nachbarwohnung, führt das kleine Arschloch nahezu bahnbrechende Experimente durch. Mit Hilfe von genetischem Material, das er im Zimmer des alten Sacks gefunden hat, versucht er, sich einen neuen alten Sack zu klonen. Vergeblich. Währenddessen genießt der alte Sack in der Hölle Dolce Vita an der Seite von Satan: Geschätzte fünf Millionen TV-Sender, darunter sogar intergalaktische Pornokanäle, lassen den alten Sack sein irdisches Dasein völlig vergessen. Aber das kleine Arschloch will nicht aufgeben. Diesmal versucht er sich in Schwarzer Magie. Als unfreiwilliges Versuchskaninchen muss wie so oft Peppi, der Hund der verstorbenen Frau Mövenpick, herhalten. Während das keine Arschloch auf dem Friedhof eine Schwarze Messe vorbereitet und Peppi als Tieropfer darbringen will, entwickeln sich die Dinge in der Hölle für den alten Sack ganz anders als erwartet ...

Text:  Catherine Holzer

SKIP-Tipp

Die verwegenen Abenteuer des kleinen Arschlochs bringen Teenager und ihre Großeltern zum Kichern. Seit dem Riesenerfolg von Kleines Arschloch (Teil eins) warten Millionen Zuschauer gespannt auf die Rückkehr der respektlosesten aller Popkultur-Ikonen ins Kino. Die swingende Jazzmusik von Helge Schneider mit einer Mischung aus Chuzpe und Leichtigkeit verleiht dem Film die passende Note.

SKIP-Tipp von Catherine Holzer

Credits

Titel Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße
Originaltitel Das kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist scheiße
Genre Animation
Land, Jahr Deutschland, 2006
Länge 79 Minuten
Regie Michael Schaack
Drehbuch Walter Moers
Musik Helge Schneider
Produktion Benjamin Herrmann, Michael Schaack
Stimmen in der DF Bertram Hiese, Gerd Knebel, Henni Nachtsheim, Helge Schneider, Ilona Schulz
Verleih Constantin Film

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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