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Prestige - Die Meister der Magie

The Prestige

Thriller. GB, USA 2006. 128 Minuten.

Regie: Christopher Nolan
Mit: Scarlett Johansson, Hugh Jackman, Christian Bale

Hugh Jackman und Christian Bale in einem erbarmungslosen Machtkampf zwischen Illusion, Magie und tödlicher Rivalität. Memento-Regisseur Christopher Nolan zieht die Fäden, sexy Scarlett ­Johansson spielt falsch.

Filmstart: 4. Januar 2007

 

London um die Jahrhundertwende. Die viktorianische Ära neigt sich ihrem Ende zu, die Industrialisierung hat einen ersten Höhepunkt erreicht, die Gesellschaft ist einem stetigen Wandel unterworfen. In dieser aufregenden Zeit des Fortschritts begegnen einander zwei Männer, junge Magier mit großen Ambitionen. Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) mögen zwar dasselbe Ziel verfolgen, doch ihre Wege zu Ruhm und Ansehen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während der elegante Angier ein schillernder Unterhaltungskünstler ist, der mit seinen raffinierten Vorführungen die Menschen gekonnt in ­seinen Bann zieht, ist Borden ein wenig charmanter Purist. Borden mag es an Stil mangeln, doch er hat andere Vorzüge: Leidenschaft, Kreativität, Genie und den unbedingten Willen, einen wirklich großen Zaubertrick zu erarbeiten, ein Kunstwerk, das die Menschen noch in 100 Jahren in Staunen versetzt und ihn unvergesslich werden lässt. Von Beginn an stehen sich Angier und ­Borden nicht nur mit ehrlicher Bewunderung gegenüber. Ihr partnerschaftlicher Wettbewerb eskaliert endgültig, als ein gemeinsamer Trick auf ­tragische Weise misslingt. Aus einer problematischen Freundschaft wird bittere Rivalität. Ab sofort geht es nur mehr darum, den anderen zu übertrumpfen und auszutricksen. Jede neue Illusion, jede Show der Magier wird zum unverblümten Angriff auf das Können des jeweils anderen. Zwar hat ­Angier, der sich Der große Danton nennt, den genialen Cutter (Michael Caine) an ­seiner Seite, der mit ihm immer neue, noch atemberaubendere Tricks erfindet. Doch es hilft nichts: Robert Angier muss schließlich ­dabei zusehen, wie sein Todfeind, Künstlername Professor, den groß­artigsten Zaubertrick aller Zeiten vorführt. Nach dieser Niederlage treibt Robert Angier, besessen davon, hinter ­Bordens Geheimnis zu kommen, die beruf­liche Rivalität auf die Spitze - mit tödlichen Folgen.
Illusion und Realität verschwimmen, nichts ist unmöglich in diesem trickreichen magischen Duell der Brüder Jonathan (Buch) und Christopher Nolan (Buch & Regie), die uns ­bereits mit Memento einige Rätsel aufgegeben haben. Ihr neuer Film ist ein mysteriöses Meisterwerk, spannend wie ein Krimi, düster wie Londons Dungeon und voller falscher Fährten. Der wandlungsfähige Hugh Jackman und der faszinierende Christian Bale brillieren als unerbittliche Rivalen, und sexy Scarlett Johansson sorgt als Angiers ­Assistentin für die Ablenkung des Publikums, ohne die kein Zaubertrick funktionieren würde. Mit Michael Caine und David Bowie sind auch die Nebenrollen dieser gelungenen Mischung aus menschlichem Drama und ­fesselndem Thriller hochkarätig besetzt.

SKIP-Tipp

Abrakadabra und simsalabim! Christian Bale und Hugh Jackman in einem obsessiven Match der Magie, das dank Christopher Nolans virtuoser Regie garantiert mehr Zauber verbreitet, als jede Show von Copperfield.

SKIP-Tipp von Dina Maestrelli

Credits

Titel Prestige - Die Meister der Magie
Originaltitel The Prestige
Genre Thriller
Land, Jahr GB/USA, 2006
Länge 128 Minuten
Regie Christopher Nolan
Drehbuch Christopher Nolan, Jonathan Nolan
Kamera Wally Pfister
Schnitt Lee Smith
Musik David Julyan
Produktion Christopher Nolan, Emma Thomas, Aaron Ryder
Darsteller Scarlett Johansson, Hugh Jackman, Christian Bale, David Bowie, Andy Serkis, Piper Perabo, Michael Caine, Rebecca Hall
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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