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Born to Fight

Kerd ma lui

Action. Thailand 2004. 96 Minuten.

Regie: Panna Rittikrai
Mit: Dan Chupong, Noppol Gomarachun, Sunthisook Promsiri

Explosive Unterhaltung im exotischen Ambiente. Thailands neuer Kino-Star Dan Chupong glänzt im Remake eines Action-Klassikers aus den 80er Jahren.

Filmstart: 18. August 2006

Thailand heute. Nachdem der Drogenkonsum außer Kontrolle geraten ist, erklären Polizei und Regierung allen Dealern den totalen Krieg. General Yang (Noppol Gomaruchun) steht ganz oben auf der Fahndungsliste. In einer spektakulären Verfolgungsjagd gelingt es dem jungen Undercover-Cop Deaw (Neuentdeckung Dan Chupong, dessen Name bereits in einem Atemzug mit Superstar Tony Jaa genannt wird), den legendären Drogenboss zu fassen. Sein Partner kommt dabei ums Leben. Frustriert und ausgebrannt zieht sich Deaw vom Dienst zurück.
Die Taekwondo-Athletin Nui (Kessarin Ektawatkul) ist Deaws liebste Schwester. Als sie gemeinsam mit ihren Sportskameraden in ein kleines Dorf im äußersten Norden Thailands eingeladen wird, es soll eine Mischung aus Wohltätigkeitsbesuch und Sportveranstaltung werden, ist Nui äußerst besorgt. So nahe an der Grenze zu Burma wird das Gesetz nach den Regeln der Drogenbarone geschrieben. Nui will seine Schwester begleiten. Eine kluge Entscheidung, wie sich noch zeigen wird.
Als die Truppen des Rebellenführers Lor Fai das Dorf überfallen, um den inhaftierten General Yang freizupressen, hängt das Überleben der Geiseln allein von Nuis Straßenkampferfahrung ab. Wenn er die Sportler, die sich offenbar schon apathisch in ihr Schicksal ergeben haben, zum Kampf gegen die Rebellen animieren kann, haben sie eine Chance. Martial Arts gegen Maschinengewehre. Ein ungleicher Kampf? Tja, das haben die Drogenbarone auch gedacht.
Kampfkunst und Action ohne faule Tricks und falsche Kompromisse. Im Verlauf seiner 25 Jahre umspannenden Karriere war Panna Rittikrai an mehr als 100 Filmproduktionen beteiligt, darunter auch als Stunt-Choreograf am Erfolgshit Ong Bak. Born to Fight ist das Remake eines Film, den der bekennende Martial-Arts-Liebhaber vor 20 Jahren schon einmal gedreht hat. Damals allerdings mit weit weniger Budget und Schlagkraft.
"Mit dem Remake von Born to Fight wollten wir nicht einfach nur ein Erfolgsrezept wiederholen", erklärt Produzent Prachya Pinkaew. "Die Stunts sind keinen Deut weniger realistisch als damals, spielen aber dennoch in einer ganz eigenen Liga. Dies ist die Neuverfilmung eines echten Klassikers. Das einzige, was unverändert geblieben ist, ist der Regisseur. Wir waren der festen Überzeugung, dass wir Panna Rittikrai eine Gelegenheit schuldeten, der Welt sein unglaubliches Talent vorzuführen."

Text:  Peter Krobath

Credits

Titel Born to Fight
Originaltitel Kerd ma lui
Genre Action
Land, Jahr Thailand, 2004
Länge 96 Minuten
Regie Panna Rittikrai
Drehbuch Panna Rittikrai
Kamera Surachet Tongmee
Schnitt Thanapat Taweesuk
Produktion Prachya Pinkaew
Darsteller Dan Chupong, Noppol Gomarachun, Sunthisook Promsiri, Kessarin Ektawatkul
Verleih 3L Filmverleih

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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