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Operation: Kingdom

The Kingdom

Action, Thriller. USA 2007. 110 Minuten.

Regie: Peter Berg
Mit: Jamie Foxx, Chris Cooper, Jennifer Garner

Ein Bombenanschlag im saudi-arabischen Riad, bei dem 100 Tote zu beklagen sind, ruft das FBI auf den Plan: In einer geheimen Mission muss ein US-Einsatzteam (Jamie Foxx, Jennifer Garner, Chris Cooper, Jason Bateman) binnen fünf Tagen den Attentäter stellen.

Filmstart: 12. Oktober 2007

Saudi-Arabien steckt als einer der wichtigsten Verbündeten der USA in Nahost schon längst bis zum Hals im Krieg gegen den Terror. In der saudischen Hauptstadt Riad ­brodelt es. Und dann geht wieder eine Bombe hoch. In der Wohnhausanlage der Gulf Oasis Western, wo hauptsächlich Angestellte der ­Öl-Gesellschaft und ihre ­Familien wohnen, sterben hundert Menschen in der Explosion und den Trümmern, weitere 200 werden ­verletzt. Es ist einer der furchtbarsten ­Anschläge auf Leute aus dem Westen, die die Region je erlebt hat. Und mit Sicherheit einer der diplomatisch kompliziertesten. Sofort ­beginnen die Bürokraten darüber zu streiten, in wessen Zuständigkeitsbereich die Auf­klärung der Terrorattacke eigentlich fällt. ­Special Agent Ronald Fleury (Jamie Foxx) vom FBI kann dabei nicht zusehen. Er trommelt ein Spezialistenteam zusammen – den einsatzerfahrenen Sprengmeister Grant Sykes (Chris Cooper), die Forensikerin Janet Mayes (Jennifer Garner) und den Spionage-Analysten Adam Leavitt (Jason Bateman) – und handelt einen geheimen Fünf-Tages-Trip nach Saudi-Arabien aus, um den Verrückten hinter dem Bombenattentat aus dem Verkehr zu ziehen, bevor er wieder zuschlagen kann. Als sie im Wüstenkönigreich eintreffen, weht ihnen ­allerdings ein kühler Wind entgegen. Die ­Saudis haben überhaupt keine Freude mit den Amerikanern, sie sollten sich lieber nicht in ­lokale ­Angelegenheit einmischen. Aber die Uhr tickt. Glücklicherweise findet Fleurys Team nicht nur im saudischen Colonel Al Ghazi (Ashraf Barhom) einen Verbündeten. Allianzen ­ergeben sich aus völlig unvorhersehbaren Richtungen. Die werden die Amis auch brauchen. Es steckt nämlich eine extremistische Zelle hinter dem Attentat, die längst schon ihre nächste Wahnsinnstat vorbereitet – mit den FBI-Agenten als Zielscheiben.

Im Juni 1996 ereignete sich in der saudischen Stadt Khobar ein Bombenanschlag der Hisbollah, bei dem 19 Amerikaner getötet wurden. Damals arbeitete das FBI erstmals mit der saudischen Exekutive zusammen, was kompliziert, aber auch sehr lehrreich war – und der Beginn einer wunderbaren Freundschaft im allgegenwärtigen Kampf gegen ­religiösen Extremismus und Terrorismus. ­Peter Bergs Operation: Kingdom dient dieser Anschlag als Basis für die Story, die Ereignisse spielen allerdings vor brandaktuellem Hintergrund: Es ist ein realpolitischer Thriller, der voll auf Action setzt und dem Zuschauer kaum eine Verschnaufpause gönnt, aber auch die Problematik der kulturellen Unterschiede und deren Überwindbarkeit durchaus präzise darstellt. „Ich fand es faszinierend, im Film Amerikaner und Araber dabei zu beobachten, wie sie ihr Misstrauen und ihre politischen Differenzen umschiffen und ihre gemein­samen Interessen aufeinander abstimmen“, erklärt der Regisseur.

Text:  Klaus Hübner

Credits

Titel Operation: Kingdom
Originaltitel The Kingdom
Genre Action/Thriller
Land, Jahr USA, 2007
Länge 110 Minuten
Regie Peter Berg
Drehbuch Matthew Michael Carnahan
Kamera Mauro Fiore
Schnitt Colby Parker Jr., Kevin Stitt
Musik Danny Elfman
Produktion Peter Berg, Michael Mann, Scott Stuber
Darsteller Jamie Foxx, Chris Cooper, Jennifer Garner, Jason Bateman, Jett Alexander
Verleih UPI

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

2 Kommentare

super!

super film, zeigt, wie es sein könnte!
die schauspieler spielen extrem professionell!
sehr empfehlenswert!!

15. Oktober 2007
15:01 Uhr

von jerryscat

kann ich nur zustimmen!

toller film. nicht zu übertrieben aber auch nicht zu "mild". bringt die sache auf den punkt!
meine empfehlung: unbedingt anschaun!

16. Oktober 2007
22:19 Uhr

von boernieat

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