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Es begab sich aber zu der Zeit ...

The Nativity Story

Drama. USA 2006. 101 Minuten.

Regie: Catherine Hardwicke
Mit: Keisha Castle-Hughes, Oscar Isaac, Ciarán Hinds

Die Liebe zu den Menschen und der Glaube an Gott. Keisha Castle-Hughes und Oscar Isaac erzählen die Geburtsgeschichte Jesu als bewegendes Familiendrama.

Filmstart: 7. Dezember 2006

Maria (Keisha Castle-Hughes) war noch ein Kind, als sie Joseph (Oscar Isaac) zur Frau versprochen wurde. Es herrschte große Not unter den Menschen von Nazareth, die Steuereintreiber von König Herodes (Ciaran Hinds) verschonten auch die Ärmsten nicht. So war Marias Vater trotz aller Liebe zu seinem Kinde froh, dass er bald einen hungrigen Mund weniger im Haus haben würde. Außerdem war Joseph ein guter Mann. Ein Handwerker, kräftig, gerecht, über jeden Zweifel erhaben. Maria habe Gnade vor Gott gefunden, verkündete der Engel des Herrn (Alexander Siddig), der ihr erschienen war, um zu prophezeien, dass sie einen Sohn gebären werde, den sie Jesus nennen soll. Bald war die Schwangerschaft nicht mehr zu übersehen. Im Dorf wurde getuschelt, denn wie konnte Josef der Vater dieses Kindes sein, wo doch Maria die letzten Monate bei ihrer Cousine Elisabeth verbracht hatte? Hätte Joseph seine Verlobte angeklagt, wäre ihr der Tod durch Steinigung sicher gewesen. Aber auch ihm war der Engel des Herrn erschienen, um den Willen Gottes zu überbringen. So begann auch Joseph zu glauben. Er stand Maria bei, erkannte seine Vaterschaft an und schwor, das Kind mit allem, was in seiner Macht steht, zu beschützen.
Prophezeiungen sagten die Ankunft eines neuen Königs voraus. Während aus dem Osten drei Weise in Richtung Jerusalem zogen, einem Sternbild folgend, wie es seit tausenden von Jahren nicht mehr am Himmel zu sehen war, schickte Herodes seine Soldaten aus, um diesen Erlöser zu suchen, den sein Volk so voll Sehnsucht erwartete. Josef bekam von all dieser Aufregung nur wenig mit. Er befand sich gemeinsam mit der hochschwangeren Maria auf der gefahrvollen Reise nach seinem Geburtsort Bethlehem. Eine Volkszählung des Königs hatte es so verlangt.
Natürlich kennt man die Geschichte von Josef und Maria der Geburt Jesu im Stall neben Ochs und Esel. Aber so authentisch hat man sie noch nie im Kino gesehen. Der Filmemacherin Catherine Hardwicke (die mit Lords of Dogtown und Dreizehn bislang nicht unbedingt in biblischen Gefilden unterwegs gewesen ist) und dem Drehbuchautor Mike Rich (Finding Forrester, Rookie - der Anfänger) ist es mit Gottes Segen und Hollywoods Hilfe gelungen, die Texte des Evangeliums in ein emotionales Drama zu verwandeln, das trotz aller Spiritualität extrem bodenständig wirkt. Eine Frau wird schwanger, ohne eine Sünde begangen zu haben. Ein Ehemann verteidigt ihre Ehre, weil er an die Botschaft Gottes glaubt. Das gefällt sogar dem Papst: Es begab sich aber zu der Zeit... ist der erste Hollywoodfilm, der seine Uraufführung im Vatikan erlebte.

Text:  Peter Krobath

Credits

Titel Es begab sich aber zu der Zeit ...
Originaltitel The Nativity Story
Genre Drama
Land, Jahr USA, 2006
Länge 101 Minuten
Regie Catherine Hardwicke
Drehbuch Mike Rich
Kamera Elliot Davis
Schnitt Robert K. Lambert
Musik Mychael Danna
Produktion Marty Bowen, Wyck Godfrey
Darsteller Keisha Castle-Hughes, Oscar Isaac, Ciarán Hinds, Alexander Siddig, Hiam Abbass, Shaun Toub
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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