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Saw III

Saw III

Horror. USA 2006. 107 Minuten.

Regie: Darren Lynn Bousman
Mit: Dina Meyer, Tobin Bell, Shawnee Smith

Eine junge Ärztin und ein verzweifelter Vater in den Händen des todgeweihten Jigsaw-Killers (Tobin Bell): Der ultrareiche Sadist inszeniert mit Assistentin Amanda (Shawnee Smith) das Finale seines moralisch fragwürdigen Folterspiels.

Filmstart: 1. Februar 2007

Der Wahnsinn des Jigsaw-Killers John Cramer (Tobin Bell) richtet sich, wie wir aus zwei vergangenen Filmen wissen, nicht ausschließlich gegen Polizisten, sondern gegen alle, die dem Geschenk ihres eigenen Lebens nicht die nötige Liebe entgegenbringen. Trotzdem haben Eric (Donnie Wahlberg), der desolate Cop aus Saw II, und noch weniger seine Kollegin Kerry (Dina Meyer) in Teil drei irgendetwas zu lachen. Wenn Jigsaw loslegt, sind die Opfer zahlreich, und keiner kommt glimpflich davon: Da purzeln die Gliedmaßen, und so mancher Körper wird brutal in Fetzen gerissen. Soviel zum bewährten Aspekt dieser Horrortrilogie, deren Finale nach einem Sensationsstart in Amerika als erfolgreichster aller Saw-Filme nun auch in die deutschen Kino kommt.
Eines der Hauptopfer in der Endrunde von Jigsaws sadistischer Survival-Horrorshow ist Dr. Lynn Denlon (Bahar Soomekh, gesehen in L. A. Crash). Die überarbeitete Notfall-Chirurgin leidet unter ihrer fehlschlagenden Ehe und ist auf Antidepressiva - offenbar ein ausreichend deutliches Anzeichen von Lebensmüdigkeit für Jigsaw. Im Umkleideraum ihres Krankenhauses wird sie betäubt und entführt und erwacht im Horrorlabor des Killers in einer äußerst misslichen Lage: Amanda (Shawnee Smith), Ex-Junkie und als geläutertes Opfer nunmehr Jigsaws Assistentin, hat ihr in vertrauter Saw-Manier eine grobmetallene Halskrause angelegt, deren Detonationskörper dirket an Jigsaws Lebenserhaltungssystemen gekoppelt sind. Der Killer, bekanntlich von einem inoperablen Gehirntumor gepeinigt, liegt nämlich in den letzten Zügen. Aber er muss unbedingt noch für eine gewisse Zeit am Leben bleiben. Und dafür muss Dr. Lynn sorgen. Sollte sie versagen und Jigsaws Herz stehenbleiben, reißt ihr das explosive Halsband den Kopf ab. Warum und vor allem wie lange Jigsaw am Leben gehalten werden soll? Ganz einfach: Bis sein anderes Hauptopfer, der junge Jeff (Angus Macfayden), entweder krepiert oder einen Ausweg findet aus der Misere, die ihm Jigsaw zugedacht hat. Jeffs „Sünde“ sind Rachegelüste. Sein achtjähriger Sohn wurde bei einem Autounfall getötet, und er verzehrt sich danach, dem Fahrer des Unglückswagens Vergleichbares anzutun. Jetzt steckt er in einer Kiste. Aus der kann er sich zwar befreien, aber das verbessert seine Situation nicht: Die Kiste steht nämlich in einem Lagerhaus, und hinter jeder vermeintlichen Ausgangstür verbirgt sich eine pervers-sadistische Falle. Während sich Jeff in Ermangelung von Alternativen auf Jigsaws Spiel einlässt, hat Lynn alle Hände voll zu tun, den Tod des Verrückten hinauszuzögern: Jigsaws Gehirntumor hat die kritische Größe längst überschritten, in seinem Schädel geht der Platz aus …
Es ist vollbracht: James Wan und Leigh Whannell, die 2004 als Newcomer mit Saw einen internationalen Überraschungshit fabrizierten, haben ihre von Anfang an geplante Trilogie vervollständigt. Seit Saw II und auch diesmal wieder führt Darren Lynn Bousman Regie. Fans der Serie werden sich freuen, dass im dritten Teil mit Abstand die meisten Gore-Szenen zu finden sind. Und die vielen überraschenden Wendungen werden am Schluss noch einmal getoppt. Übrigens ist Saw damit nicht Geschichte: Ein weiterer Film ist bereits angekündigt für 2007.

Text:  Klaus Hübner

Credits

Titel Saw III
Originaltitel Saw III
Genre Horror
Land, Jahr USA, 2006
Länge 107 Minuten
Regie Darren Lynn Bousman
Drehbuch Leigh Whannell, James Wan
Kamera David A. Armstrong
Schnitt Kevin Greutert
Musik Charlie Clouser
Produktion Oren Koules, Gregg Hoffman, Mark Burg
Darsteller Dina Meyer, Tobin Bell, Shawnee Smith, Angus MacFadyen, Bahar Sommekh, Mpho Koaho
Verleih Lunafilm

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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