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Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens

Invincible

Drama. USA 2006. 105 Minuten.

Regie: Ericson Core
Mit: Mark Wahlberg, Greg Kinnear, Elizabeth Banks

Mark Wahlberg als Sport-Fan, der allen beweisen will, dass er es viel besser kann als die Profis - mit durchschlagendem Erfolg: Packendes Football-Abenteuer nach einer wahren Geschichte.

Filmstart: 31. Mai 2007

Fragt man 100 Männer, ob sie Sport mögen, werden ziemlich sicher mindestens 95 davon begeistert Ja sagen. Fragt man weiter nach, wer von diesen 95 selber Sport betreibt, werden wahrscheinlich nicht so viele übrig bleiben. Für den übermächtigen Rest hat man das schöne Wort Passivsportler erfunden.
Sport ist Mord, das weiß man. Als Passivsportler lebt man viel gesünder: Kaum läuft man in Gefahr, sich bei seinem Lieblingssport ernstlich weh zu tun, außer man bekommt etwa einen kräftig geschossenen Out-Ball auf die Nase. Das kommt aber selten vor. Und dazu hat man den totalen Überblick und bekommt alles mit - ganz im Gegensatz zu den Profis am Spielfeld, die ja bekanntlich nur zu oft ganz augenscheinlich nicht wissen, was sie da tun für ihre Spitzengagen. Wenn man es ihnen doch nur mal zeigen könnte.
Für Vince Papale wurde Mitte der 1970er dieser Traum eines jeden Sportfans strahlende Wirklichkeit. Vince (im Film gespielt von Mark Wahlberg) ist Lehrer, Teilzeit-Barmann und Besitzer einer Saisonkarte für sein Lieblings-Football-Team, die Philadelphia Eagles. Die Eagles veranstalten 1976 erstmals ein öffentliches Tryout, eine Art "Spieler-Casting", um jungen Nachwuchssportlern die Möglichkeit zu geben, auch mal vor Profis zu zeigen, was sie drauf haben. Vince nimmt daran teil. Einfach so, aus Spaß an der Freud, denn für einen Karriere-Start im Profisport ist er mit seinen 30 Jahren schon viel, viel zu alt. Denkt er. Denn was keiner für möglich hielt: Vince Papale, der noch nie in seinem Leben ein ernsthaftes Football-Game gespielt hat, rennt alle nieder und ist der überragende Sieger des Tryouts. Sofort wird der Quereinsteiger in das Team der Eagles aufgenommen, wo er alle in ihn gesetzten Erwartungen auch noch um einiges übertrifft: Mit ihm schaffen es die Eagles endlich, eine elfjährige Durststrecke zu beenden und wieder zum Gewinner-Team zu werden.
Menschen, die es aus eigener Kraft schaffen, ihre überlebensgroßen Träume wahr werden zu lassen und damit allen anderen Mut machen: Das waren schon immer die Lieblingshelden des US-Kinos. Doch Unbesiegbar wirkt auch auf ein internationales Publikum, sogar trotz des hierzulande auf den ersten Blick vielleicht eher sperrigen American-Football-Themas. Das alles gibt der prächtigen Story nur noch mehr Kolorit: Der in jeder Hinsicht ungemein spielfreudige und sowieso immer starke Mark Wahlberg und eine wundervoll authentisch umgesetzte 70er-Jahre-Atmosphäre machen Unbesiegbar zu einem Filmvergnügen mit Handschlagqualität. Der echte Vince Papale war natürlich bei den Vorbereitungen zum Film involviert - und erlebte seinen mittlerweile legendären Football-Höhenflug zum zweiten Mal. "Wenn mir als Kind jemand erzählt hätte, dass ich mal Profi-Fussballer werde, und dann als Draufgabe Disney einen Kinofilm über mein Leben drehen würde … das ist wirklich total surreal!"

Text:  Kurt Zechner

Credits

Titel Unbesiegbar - Der Traum seines Lebens
Originaltitel Invincible
Genre Drama
Land, Jahr USA, 2006
Länge 105 Minuten
Regie Ericson Core
Drehbuch Brad Gann
Kamera Ericson Core
Schnitt Gerald B. Greenberg
Musik Mark Isham
Produktion Ken Mok, Gordon Gray, Mark Ciardi
Darsteller Mark Wahlberg, Greg Kinnear, Elizabeth Banks, Michael Rispoli, Kevin Conway, Michael Kelly, Dov Davidoff, Kirk Acevedo
Verleih Buena Vista International

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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