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Godzilla

Godzilla

Action, Fantasy, Science-Fiction. USA 2014. 130 Minuten.

Regie: Gareth Edwards
Mit: Bryan Cranston, Aaron Taylor-Johnson

Um Godzillas Willen! Für den unmissverständlich gigantischsten Großfilm der aktuellen Kinospielzeit, hat der britische Regie-Hotshot Gareth Edwards eine der nicht nur im übertragenen Sinne allergrößten Ikonen der Leinwand auf selbige zurückgebracht. Neben dem titelgebenden Hundertmeterreptil versetzen uns dabei auch Edelmimen wie Bryan Cranston, Aaron Taylor-Johnson, Elizabeth Olsen und Ken Watanabe in absolute Echstase. Roaaaarrrr!

Filmstart: 15. Mai 2014

Beware of the monster! Schlafende Riesen sollte man bekanntlich nicht wecken. Denn, sind sie einmal aufgewacht und losgelassen, Gnade denen, die da ihre Finger im Spiel hatten. Sechs Jahrzehnte ist es nun her, dass Nuklearwaffentests im Pazifik etwas wahrlich Ungeheures auftauchen haben lassen, ein sich gut 100 Meter in die Höhe reckendes Riesenreptil. Monströs in der Erscheinung, furchteinflößend im Auftreten. Etwas, von dem man besser nicht spricht - und das doch einen Namen bekommen hat: Godzilla.

Alarmstufe Rot. Als Navy Lieutenant Ford Brody (Aaron Taylor-Johnson), der gerade erst von einem Einsatz zu Frau (Elizabeth Olsen) und Söhnchen heimgekommen ist, ausgerechnet nach Japan gerufen wird, um dort seinem Dad Joe (Bryan Cranston) aus der Patsche zu helfen, ist er wenig erfreut. Früher war Joe der technisch wie sozial hochkompetente Leiter eines Atomkraftwerks in Japan, doch seit dem Tod seiner Frau (Juliette Binoche) bei einem schrecklichen Reaktorunfall wurde er zum einsiedlerischen Verschwörungstheoretiker, der sich ständig mit den Behörden anlegt.

Diese Tragödie vor 15 Jahren war nämlich kein "gewöhnlicher" Unfall, der wahre Grund für die Katastrophe wurde vertuscht - davon ist Joe überzeugt. Und nicht nur das: Es sieht so aus, als würde sie sich bald wiederholen. Mit viel Überredungskunst gelingt es ihm, seinen Sohn dazu zu bewegen, ihn auf eine seiner hochgradig illegalen Missionen ins Sperrgebiet zu begleiten. Und die hierbei gewonnenen Erkenntnisse könnten sorgenfaltenerregender kaum sein: Da hat etwas sehr Großes, sehr Gewaltiges, sehr Zerstörerisches Kurs genommen auf die moderne Menschheit und ihre aus Übermaßen von Übermut und Naturvergessenheit gegossenen Mahnmale sogenannten technischen Fortschritts. Gnade uns Gott. Oder, angemessener: Gnade uns Godzilla!

The beast is back. Schlafende Riesen sollte man besser wirklich nur wecken, wenn man einen triftigen Grund hat. Roland Emmerich hatte den nicht wirklich, als er Godzilla 1998 für seinen bislang letzten Leinwandauftritt vor die Kamera holte. Erfreulicherweise ist der für den erneuten Reboot des Klassikers - es ist die immerhin 29. (!) Verfilmung des Stoffes - bestellte britische Regie-Hotshot Gareth Edwards (Monsters) ein Mann mit einer für dieses ultimative Creature Feature angemessenen Vision. Einer, dem das menschliche Element genauso am Herzen liegt wie stampfendes Spektakel. Beflügelt von einem erlesenen Charakterdarsteller-Cast und einem in Ehrfurcht gebietender Effekt-Gigantomanie aus dem Meer steigenden Echsenkoloss sowie der heute mehr denn je brandaktuellen Botschaft von der Natur, die einfach zurückschlägt, ist dies definitiv der schuppig-schimmernde Stoff, aus dem die ganz großen Monsterträume gemacht sind.

Text:  Christoph Prenner

Credits

Titel Godzilla
Originaltitel Godzilla
Genre Action/Fantasy/Science-Fiction
Land, Jahr USA, 2014
Länge 130 Minuten
Regie Gareth Edwards
Drehbuch Max Borenstein
Kamera Seamus McGarvey
Schnitt Bob Ducsay
Musik Alexandre Desplat
Produktion Jon Jashni, Mary Parent, Brian Rogers, Thomas Tull
Darsteller Bryan Cranston, Aaron Taylor-Johnson, Elizabeth Olsen, Juliette Binoche, Sally Hawkins, Ken Watanabe, David Strathairn
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

2 Kommentare

ich verstehe den Hype nicht

habe ihn letzten Donnerstag gesehen und fand ihn nicht wirklich gut gemacht. Der Trailer lässt einen eine komplett andere Story denken als es dann im Endeffekt ist.
Schade um das Geld mMn.

19. Mai 2014
13:02 Uhr

von IIIIRowdy

Nicht nur besser als erwartet,sondern richtig gut...!

Also jetzt mal ganz im Ernst,da hab ich schon etliche von sogenannten Katastrophenfilmen gesehen die hier nichtmal ansatzweise mithalten können.
Fand ihn eigentlich ganz gut gemacht und auch die Story ist durchaus nachvollziehbar. Auch in punkto Special Effects gibts hier aber wirklich nichts zu bemängeln, man sieht dem Film an, das hier nicht gekleckert sondern geklotzt wurde.
Fazit: 2 Stunden tolle Unterhaltung,stimmige Bilder, eine coole Story und jede Menge Action, was will man mehr...?!
Prädikat: sehenswert
4 Sterne

2. Juni 2014
14:53 Uhr

von filmkritik

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