Filminfo zu

Tödlicher Anruf

One Missed Call

Horror, Thriller. Japan, USA 2007. 97 Minuten.

Regie: Eric Valette
Mit: Edward Burns, Shannyn Sossamon

Stell dir vor du hast plötzlich eine neue Nachricht auf der Handy-Mailbox. Von dir selber. Und was du hörst, sind die Sekunden deines eigenen Todes ... Ed Burns und Shannyn Sossamon im supergruseligen Remake des japanischen Horror-Hits von Takashi Miike.

Filmstart: 20. März 2008

Kaum jemand kann sich mehr ein Leben ohne Mobiltelefone vorstellen, erst recht nicht die jungen mobilen urbanen Stadt-Cowboys, für die Kommunikation meist wichtiger ist als regelmäßige Nahrungszufuhr. Auch für die Clique um die junge Beth (Shannyn Sossamon, Heath Ledgers Liebste in Ritter aus Leidenschaft) ist das Handy ständiger Begleiter im Alltag - immer dabei, aber viel zu selbstverständlich, um im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen.

Das ändert sich jedoch dramatisch, als gleich zwei von Beths Freundinnen auf schreckliche Weise ums Leben kommen - und zwar jedes Mal wenige Tage, nachdem sie eine mysteriöse Handynachricht erhalten hatten. Plötzlich war die "Ein Anruf in Abwesenheit"-Meldung auf dem Display erschienen, kurz darauf auch das kleine Mailbox-Briefkuvert. Und die aufgezeichnete Nachricht war ebenso unglaublich wie grauenvoll: Sie kam aus der Zukunft. Und zu hören war jeweils die Stimme der Angerufenen selber, und zwar in den letzten Sekunden vor ihrem Tod. Und jeweils war ihr Tod dann genau so eingetreten.

Natürlich erzählt Beth den ermittelnden Polizeibeamten von den seltsamen Handy-Nachrichten, aber niemand glaubt der verstörten jungen Frau - erst recht nicht, als sich die mysteriösen Messages nirgends mehr abrufen lassen. Nur Detective Jack Andrews (Ed Burns) hört ihr zu, denn er erkennt in ihrer wirren Geschichte ganz seltsame Parallelen zum ebenfalls nach wie vor ungeklärten Tod seiner eigenen Schwester. Gemeinsam versuchen sie nun fieberhaft, das tödliche Geheimnis der schrecklichen Anrufe zu klären - die Zeit drängt, denn plötzlich erscheint auch auf Beths Handy-Display die furchtbare Todes-Message: "Ein Anruf in Abwesenheit" ...

Neue Zeiten, neues Grausen. Die archaische Welt der Geister und Gespenster trifft auf modernste Technik: Der mysteriös-gruselige Horror-Thiller One Missed Call - Chakushin ari war einer der größten Erfolge des japanischen Regisseurs Takashi Miike. Mit  packender Story, erzählt in einer extrem verstörenden Bildsprache, wurde der gruselige Streifen in Japan zum Superhit und in der westlichen Welt zum Kultfilm der Horror-Fans. Der junge amerikanische Autor und Horrorfan Andrew Klavan wagte nun den mutigen Schritt, Miikes Werk für ein breites, westliches Publikum zu adaptieren. "Das Konzept von One Missed Call spricht zwar Menschen überall auf der Welt an, aber der Originalfilm setzt voraus, dass die Zuschauer sowohl mit der japanischen Märchenwelt als auch mit dem dortigen Alltagsleben vertraut sind. Das brachte mich auf die Idee, diese Elemente durch Bilder und Ideen zu ersetzen, die europäische und amerikanische Zuschauer wiedererkennen - und die ihnen Angst und Schrecken einjagen."

Text:  Kurt Zechner

Credits

Titel Tödlicher Anruf
Originaltitel One Missed Call
Genre Horror/Thriller
Land, Jahr Japan/USA, 2007
Länge 97 Minuten
Regie Eric Valette
Drehbuch Andrew Klavan nach dem Originalskript von Yasushi Akimoto und dem Roman von Minako Daira
Kamera Glen MacPherson
Schnitt Steve Mirkovich
Musik Reinhold Heil, Johnny Klimek
Produktion Broderick Johnson, Scott Kroopf
Darsteller Edward Burns, Shannyn Sossamon, Meagan Good, Azura Syke
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

4 Kommentare

just dont....

Habe den Film bereits im amerikanischen Original gesehehn, da er dort schon seit 2 monaten läuft und muss sagen, das es 90 verschwendete minuten waren. In der Vorschau wirkte der Film noch ganz gut, über den ganzen Film wird dann aber keine Spannung aufgebaut und ich war froh, das der film nicht länger gedauert hat.
Die Charaktere wirken eher... charakterlos. traurig eigentlich. Zudem werden sie von den Darstellern äußerst schlecht gespielt. auch traurig. Eigentlich ist der ganze Film traurig, da ich das japanische original zwar selbst nicht gesehen habe, aber aus erzählungen weiß, das es recht gut sein soll.
Falls ihr also vorhabt, euch einen gemütlichen abend im kino zu machen, nehmt besser einen anderen film... irgend einen... ich glaube jeder ist besser, da sogar 90 minuten still in einem dunklen raum zu sitzen besser ist...

15. März 2008
00:08 Uhr

von divo

mist

Ich sag nur....das Original "CHAKUSHIN ARI" anschaun, am besten japanisch mit englischen Untertiteln, dann ist das ein Topfilm....das Remake ist einfach nur eine Frechheit....schade um die guten asiatischen Ideen....einfach nur eine Frechheit!

31. März 2008
16:21 Uhr

von Polarfuchs

Übliche Teenager-panikhysterie-planlosigkeit mit einem hilfreichen Cop.

Die Story erinnert mich an die Zeitungsmeldung aus Pakistan, wo Leute glaubten, ein Virus könne übers Handy übertragen werden.
Viel mehr ist dazu nicht zu sagen, wobei es immerhin ein paar Momente gibt, wo man wie in der Geisterbahn erschrickt, wenn jemand plötzlich um die Ecke kommt.

Bezeichnend, dass die Toten alle ein rotes Zuckerl im Mund haben, haben sich am Set zu Tode gelutscht.

31. März 2008
21:01 Uhr

von Trondl

sehr mieserable kopie des japan-originals

es ist echt traurig, was die amis aus dem wirklich genialen "the call" bzw. "CHAKUSHIN ARI" gemacht haben - trostlos, langweilig, dumme story ohne wirkliche hintergründe... kauft euch viel lieber um den preis der kinokarte die japanische originalversion auf dvd "the call" welche eingedeutscht bzw. auf japanisch oder englisch ein richtiger schocker ist!

28. April 2008
02:13 Uhr

von Pennilein69

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