Filminfo zu

Paris, je t´aime

Paris, je t´aime

Liebesfilm. Frankreich 2006. 120 Minuten.

Regie: Ethan Coen, Tom Tykwer, Joel Coen, Isabel Coixet, Vincenzo Natali, Sylvain Chomet, Alfonso Cuarón, Alexander Payne, Walter Salles, Frédéric Auburtin, Emmanuel Benbihy, Gérard Depardieu, Gurinder Chadha, Nobuhiro Suwa, Christopher Doyle, Richard LaGravenese, Wes Craven, Olivier Assayas, Olivier Schmitz, Bruno Podalydès, Gus Van Sant, Daniela Thomas
Mit: Natalie Portman, Elijah Wood, Gérard Depardieu, Willem Dafoe, Fanny Ardant

20 weltberühmte Regisseure. 18 Episoden. Eine Stadt. Originelle, poetische und witzige Reise durch sämtliche Launen der Liebe und durch die Bezirke der elektrisierendsten aller Metropolen: Paris. Eine Liebeserklärung im Fünfminutentakt.

Filmstart: 6. April 2007

Paris, je t´aime - Immer schon hat die französische Hauptstadt Filmschaffende inspiriert. Ob als Kulisse romantischer Begegnungen oder als Aphrodisiakum für die eigene Kreativität. Paris ist die Initialzündung für Kinoabenteuer. Die brillante Idee von Tristan Carné hinter Paris, je t´aime: Jeder Regisseur muss in einem nur fünfminütigen Kurzfilm gleich zwei filmische Exposés zu zwei verschiedenen Themen verfassen. Die Sujets: Die Stadt der Liebe und die Liebe an sich. 20 Meisterregisseure stellten sich der großen Herausforderung und präsentierten ihre Visionen einer Weltstadt, in der die Dichte von Amors Pfeilen so hoch ist wie nirgendwo anders auf diesem Planten. Das Ergebnis sind 18 unterschiedliche Anekdoten aus 18 verschiedenen Blickwinkeln und 18 verschiedenen Ecken der Stadt. Paris hat eine magische Wirkung auf jeden, der seinen Fuß auf das historische Pflaster setzt. Hier ist der beste Platz um sich zu verlieben, sich zu entlieben, frei zu sein und endlich zu sich selbst zu finden. Man muss nicht in Paris geboren sein, um es zu lieben. Ein kurzer Flirt mit dieser Metropole genügt, um ihr für immer verfallen zu sein. So geschehen auch mit den 20 Regisseuren und ihrer hochkarätigen Besetzung. In der von Wes Craven gestalteten Episode Père-Lachaise trifft ein Liebespaar (Emily Mortimer, Rufus Sewell) das in wenigen Wochen heiraten will, auf den Geist von Oscar Wilde ...
Ebenso gespenstisch die Erlebnisse von Elijah Wood in der von Vincenzo Natali gestalteten Episode Quartier de la Madeleine: Er beobachtet einen weiblichen Vampir beim Beutezug und träumt davon, der Gefährte dieser erotischen Nachtgestalt zu werden.
Tom Tykwer lässt in seiner Episode Faubourg Saint Denis eine beendete Liaison in Rückblenden revuepassieren: Eine junge Frau (Natalie Portman) kündigt an, die Romanze mit ihrem blinden Exfreund hinter sich lassen.
Abseits aller gängigen Klischees inszenieren die Brüder Joel und Ethan Coen ihr Bild von Paris in der Episode Tuileries: Ein amerikanischer Tourist (Steve Buscemi) handelt sich mächtigen Ärger ein, als er ein Pariser Pärchen beim Knutschen beobachtet.
In der von Gena Rowlands geschriebenen und von Gérard Depardieu inszenierten Episode Quartier Latin offenbart der sarkastische Dialog eines getrennt lebenden Ehepaars vor der Scheidung die Tiefe ihrer Gefühle.
Auch Juliette Binoche, Nick Nolte, Ludivine Sagnier, Fanny Ardent, Willem Dafoe, Bob Hoskins und Maggie Gyllenhaal finden in Paris Antworten auf die Fragen, die sie sich immer schon gestellt haben. Ein Film für alle, die die große Liebe suchen, sie schon gefunden haben oder für die, die einfach unsterblich in Paris verliebt sind.

Text:  Catherine Holzer

Credits

Titel Paris, je t´aime
Originaltitel Paris, je t´aime
Genre Liebesfilm
Land, Jahr Frankreich, 2006
Länge 120 Minuten
Regie Ethan Coen, Tom Tykwer, Joel Coen, Isabel Coixet, Vincenzo Natali, Sylvain Chomet, Alfonso Cuarón, Alexander Payne, Walter Salles, Frédéric Auburtin, Emmanuel Benbihy, Gérard Depardieu, Gurinder Chadha, Nobuhiro Suwa, Christopher Doyle, Richard LaGravenese, Wes Craven, Olivier Assayas, Olivier Schmitz, Bruno Podalydès, Gus Van Sant, Daniela Thomas
Drehbuch Alfonso Cuarón, Oliver Schmitz, Olivier Assayas, Kathy Li, Gus Van Sant, Richard LaGravenese, Gabrielle Keng, Isabel Coixet, Walter Salles, Vincenzo Natali, Paul Mayeda Berges, Wes Craven, Gurinder Chadha, Daniela Thomas, Tom Tykwer, Joel Coen, Christopher Doyle, Gena Rowlands, Nobuhiro Suwa, Alexander Payne, Ethan Coen, Sylvain Chomet, Bruno Podalydès
Kamera Bruno Delbonnel, Eric Gautier, Gérard Sterin, Maxime Alexandre, Eric Guichard, Denis Lenoir, Tetsuo Nagata, Jean-Claude Larrieu, David Quesemand, Kathy Li, Pascal Marti, Matthieu Poirot-Delpech, Pascal Rabaud, Frank Griebe, Michel Amathieu, Michael Seresin
Schnitt Hisako Suwa, Mathilde Bonnefoy, Luc Barnier, Simon Jacquet, Anne Klotz, Isabel Meier, Alex Rodríguez, Stan Collet
Musik Pierre Adenot, Tom Tykwer, Marie Sabbah
Produktion Claudie Ossard, Emmanuel Benbihy
Darsteller Natalie Portman, Elijah Wood, Gérard Depardieu, Willem Dafoe, Fanny Ardant, Sergio Castellitto, Gena Rowlands, Emily Mortimer, Bob Hoskins, Wes Craven, Juliette Binoche, Alexander Payne, Nick Nolte, Marianne Faithfull, Bruno Podalydès, Rufus Sewell, Steve Buscemi, Ben Gazzara, Ludivine Sagnier, Gaspard Ulliel, Miranda Richardson, Maggie Gyllenhaal, Catalina Sandino Moreno, Barbet Schroeder
Verleih Senator Film

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

0 Kommentare

Kommentar verfassen

Um Kommentare verfassen zu können, musst du eingeloggt sein.

Falls du bereits registrierter SKIP User bist, gehe zum , solltest du noch kein Benutzerprofil haben, kannst du dich hier registrieren.