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Tintenherz

Inkheart

Abenteuer, Fantasy, Kinderfilm, Literaturverfilmung. BRD, GB, USA 2008. 106 Minuten.

Regie: Iain Softley
Mit: Eliza Hope Bennett, Helen Mirren, Paul Bettany, Brendan Fraser, Andy Serkis

Ein Mädchen und ihr Vater erwecken die Welt der Bücher zum Leben: Brendan Fraser, Andy Serkis, Paul Bettany und Helen Mirren in der groß angelegten Verfilmung des Jugendbuch-Bestsellers von Cornelia Funke.

Filmstart: 12. Dezember 2008

Mortimer Folchart, genannt Mo (Brendan Fraser) ist ein echter Bücherwurm. Lesen ist seine ganz große Leidenschaft, er ist zuhause im Reich der Weltliteratur – eine Welt, die für ihn ungleich realer ist als für die meisten anderen Menschen. Mo besitzt nämlich eine ganz besondere Gabe: Wenn er aus einem Buch laut vorliest, kann er Personen der Handlung zum Leben erwecken – eine Fähigkeit, die auch seine 12-jährige Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett, war auch schon in Emma Thompsons Eine zauberhafte Nanny zu sehen) geerbt hat.

Doch wie jede magische Gabe hat auch das „In-die-Welt-Lesen“ nicht nur zauberhafte Vorteile, sondern auch gefährliche Nebenwirkungen: Für jede Figur, die aus einem Buch in die Realität gelesen wird, wird ein Mensch aus der wirklichen Welt in die Handung des Buches versetzt. Das ist auch Mos ganz persönliche, große Tragödie: Vor vielen Jahren verschwand seine geliebte Frau Resa (Sienna Guillory), Meggies Mutter, auf diese Art in die mittelalterliche Welt eines Roman mit dem Titel Tintenherz – dabei wollte ihr Mo doch nur eine Geschichte daraus vorlesen.

Nie hat er die Hoffnung aufgegeben, seine geliebte Resa wieder aus dem Tintenherz-Land zurückzuholen – doch als dann plötzlich ein seltsamer Kerl namens Staubfinger (Paul Bettany) bei Mo auftaucht, wird es eng. Staubfinger ist nämlich einer der Charaktere, die eigentlich statt Resa zurück in die Buchwelt gehörten. Und er hat dramatische Neuigkeiten:  Der böse Capricorn (Andy „Gollum“ Serkis), Staubfingers Tintenherz-„Kollege“, setzt alles daran, in den Besitz des allerletzten Bandes des wertvollen Romans zu kommen. Mo wendet sich sofort an Resas Tante Elinor (Helen Mirren), selbst Besitzerin einer riesigen Bibliothek, um das Buch vor Capricorns Zugriff zu schützen. Doch der schreckt vor nichts zurück, entführt schließlich sogar Maggie, um Mo zu erpressen, auch noch weitere Fieslinge aus Tintenherz herauslesen zu lassen, bevor er es dann endgültig vernichten kann.

Doch er hat nicht mit der Entschlossenheit und dem Mut der beiden Leseratten Mo und Meggie gerechnet: Gemeinsam mit einer bunten Schar aus „richtigen“ Menschen und Romanfiguren, hin- und hergerissen zwischen zwei Welten, nehmen es Vater und Tochter auf sich, jeden wieder in sein angestammtes Reich zu bringen – und vielleicht endlich auch wieder Resa in die Arme schließen zu können.

Welt der Wunder. Mit ihrer Tintenherz-Trilogie über die Magie der Literatur hat die deutsche Jugendbuch-Bestsellerautorin Cornelia Funke Millionen begeisterte Leser und Leserinnen erreicht. Nun kommt der erste Teil (erschien als Buch erstmals im Jahr) als groß angelegte internationale Produktion mit Starbesetzung auf die Kinoleinwand – ebenso fantasievoll wie werktreu, darauf achtete Funke selbst als Co-Produzentin.

Dementsprechend findet spannende Handlung auch vor authentischer Kulisse statt: Gedreht wurde hauptsächlich im italienischen Ligurien, lange Zeit Funkes Wahlheimat – und auch das Zuhause von Maggies Familie in Tintenherz.

Text:  Gini Brenner

Credits

Titel Tintenherz
Originaltitel Inkheart
Genre Abenteuer/Fantasy/Kinderfilm/Literaturverfilmung
Land, Jahr BRD/GB/USA, 2008
Länge 106 Minuten
Regie Iain Softley
Drehbuch David Lindsay-Abaire nach dem Roman von Cornelia Funke
Kamera Roger Pratt
Schnitt Martin Walsh
Musik Javier Navarrete
Produktion Cornelia Funke, Ileen Maisel, Diana Pokorny
Darsteller Eliza Hope Bennett, Helen Mirren, Paul Bettany, Brendan Fraser, Andy Serkis, Jim Broadbent, Sienna Guillory
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

1 Kommentar

toller Stoff

aus dem hier ein Film entstanden ist. Allerdings hat dieser Film eine sehr dünne und flache Handlung, hier wäre wesentlich mehr herauszuholen gewesen.
Tolle Charaktäre, leider mit wenig Tiefgang. Alles in allem leicht verdauliche Kost, die vergnüglich vor sich hinplätschert aber den Kinobesucher nicht wirklich mitreißt.

4. Mai 2009
15:53 Uhr

von Garland22

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