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Hitman - Jeder stirbt alleine

Hitman

Thriller. USA 2007. 100 Minuten.

Regie: Xavier Gens
Mit: Olga Kurylenko, Timothy Olyphant, Dougray Scott

Hit And Run: Nr. 47, Killer-Klon in höherem Auftrag, befreit uns von allem Bösen – doch zuerst muss er noch mit einer Frau fertig werden.

Filmstart: 14. Dezember 2007

Stell dir vor: Du bist Regisseur. Du bist leidenschaftlicher Computerspieler. Und dann kommt einer zu dir und fragt dich, ob du dein Lieblings-Game verfilmen willst. Genau dieser feuchte Bubentraum ist Xavier Gens passiert, als er angefragt wurde, aus der Computerspiel-Serie Hitman einen Film zu machen. Gens ist als echter Zocker der perfekte Mann, um das von Fans verehrte Spiel auf die Leinwand zu bringen – denn er trifft den Ton, den es braucht, um Gamer nicht zu enttäuschen: Ein düsterer Action-Thriller mit herrlich zynischen Farbtupfern, gedreht in der bulgarischen Hauptstadt Sofia – an Schauplätzen mit dem Feeling eines Sowjet-Spionagefilms aus den 60er Jahren.

Hitman – Jeder stirbt alleine ist die Geschichte eines eiskalten Elite-Auftragkillers, in dessen Nacken ein Strichcode mit der Nummer 47 eintätowiert ist. Agent 47 (Timothy Olyphant, Computer-Terrorist in Stirb langsam 4.0) ist ein Geschöpf aus dem Genlabor: Aus dem Erbgut von fünf Superschurken haben zweifelhafte Wissenschafter den Mann zusammengepantscht, der die Welt von allem Bösen befreien soll. Der Agent hat Nerven wie Drahtseile, ein Reaktionsvermögen wie ein Raubtier, und ist zudem noch ein Mörder mit Prinzipien, der nicht aus Lust tötet, sondern weil das sein Job ist. Der kühle Killer schlägt blitzschnell und schattengleich zu. Doch auf einmal wird aus dem Jäger der Gejagte: Agent 47 gerät zwischen die Fronten eines politischen Machtspiels und wird selbst zur Zielscheibe von Interpol und dem russischen Militär. Während er den heimtückischen Attacken der Gegner ausweicht, versucht Agent 47 herauszufinden, wer ihn aus dem Weg räumen will.

Damit wird der Profikiller leicht fertig – doch nie hätte er damit gerechnet, dass die wahre Bedrohung von einer Frau ausgehen könnte: Sein Leben und sein klarer Verstand geraten kräftig durcheinander, als er die russische Prostituierte Nika (Olga Kurylenko) kennen lernt. "Unser Projekt bietet neben großartigen Actionszenen echte Gefühle. Das gefällt mir", sagt Kurylenko über ihre Rolle. Agent 47 bekommt durch die scharfe Russin eine tiefere Dimension. Er beginnt, an sich selbst und an seinen Taten zu zweifeln. "Nika ist der Auslöser für 47s inneren Kampf", sagt Produzent Pierre-Ange Le Pogam. "Sie ist wunderschön, hart und charmant gleichzeitig – und sie sorgt sich um ihn. Und das ist er überhaupt nicht gewohnt." So etwas wie soziale Kontakte kannte die einsame Mordmaschine mit der Nummer 47 bisher nicht. Schließlich ist der Hitman kein normaler Mensch, sondern im Labor entstanden. Anders als im Computerspiel, wo Agent 47 seine ersten 30 Lebensjahre in einem rumänischen Irrenhaus verbracht hat, wurde der Film-Agent von einer verstoßenen Bruderschaft der Kirche aufgezogen, um das Böse in der Welt zu eliminieren. "Wo ich aufgewachsen bin, haben wir keine Namen bekommen, sondern Nummern", sagt er zur schönen Nika. Nummer 47 muss erst mit seinen Gefühlen fertig werden, bevor er es mit dem Bösen aufnehmen kann.

Text:  Magdalena Miedl

Credits

Titel Hitman - Jeder stirbt alleine
Originaltitel Hitman
Genre Thriller
Land, Jahr USA, 2007
Länge 100 Minuten
Regie Xavier Gens
Drehbuch Skip Woods
Kamera Laurent Barès
Schnitt Carlo Rizzo, Antoine Vareille
Musik Geoff Zanelli
Produktion Pierre-Ange Le Pogam, Adrian Askarieh, Luc Besson, Chuck Gordon
Darsteller Olga Kurylenko, Timothy Olyphant, Dougray Scott, Robert Knepper, Ulrich Thomsen, Michael Offei
Verleih Centfox

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

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