Pfoten aus Stahl

Interview mit Jack BlackAngelina Jolie zu Kung Fu Panda 2

Schon zum zweiten Mal mischt Panda Po als Kung Fu Panda im fernen Zeichentrick-China die Bösen auf - ein schöner Anlass für einen pelzigen Croisette-Event. SKIP nahm sich die englischen Star-Stimmen Angelina Jolie und Jack Black vor.

SKIP: War es lustig, nochmal in den Pelz zu schlüpfen?

Jack Black: Es war, wie wenn man seine Lieblingsschuhe nach längerer Zeit wieder anzieht. Sehr bequem (lacht).

Angelina Jolie: Ja, das zweite Mal war sogar noch netter. Außerdem kann ich nur wiederholen, was ich schon zum ersten Teil gesagt habe: Ich mag Tigress, sie ist eine der schönsten Figuren, die ich je gespielt habe.

SKIP: Sie haben beide Kinder - war das mit ein Grund, bei Kung Fu Panda 2 dabeizusein?

Angelina Jolie: Ich glaube, es ist weniger, weil wir Kinder haben, sondern weil wir selbst immer noch Kinder sind (kichert). Wir spielen einfach gerne. Aber klar habe ich das auch für meine Kids gemacht. Ich hoffe, sie werden den Film mögen.

Jack Black: Natürlich ist es toll, wenn man Filme macht, die sich die Kinder auch anschauen können. Mein Zweijähriger kriegt es noch nicht so mit, aber mein Vierjähriger ist total stolz, dass sein Papa die Kung Fu Panda-Stimme ist.

SKIP: Wie bewusst halten Sie Ihre Kinder eigentlich von Gewalt in Film und Fernsehen fern?

Angelina Jolie: Das kommt ganz auf das Kind an. Man muss seine Kids gut kennen - manche können bedrohliche Szenen früher verarbeiten als andere. Bei diesem Film glaube ich nicht, dass das zum Problem wird, weil hier immer die mit der friedlichen Einstellung gegen die mit der negativen Energie gewinnen.

Jack Black: Außerdem verwenden die Furiosen Fünf nie irgendwelche Waffen. Nur Kung Fu. Also ist unser Film geradezu pazifistisch. Ich mag nämlich keine Waffen. Ok, nur Laserblaster, die mag ich. Da ziehe ich eine sehr genaue Grenze (lacht).

SKIP: Wer waren Ihre Helden als Kinder?

Jack Black: Ich war ein großer Bobby McFerrin-Fan. Die meisten Leute kennen ja nur sein Don’t Worry, Be Happy - aber er ist auch ein sehr versierter Jazzer und vor allem begnadeter Stimmakrobat. Eine Rieseninspiration für mich (Black improvisiert eine bemerkenswerte Bobby McFerrin-Imitation). Und im Kino habe ich als Kind vor allem die Disney-Klassiker geliebt.

Angelina Jolie: Ja, klar, die habe ich auch sehr gern gehabt. Und dann haben mir schon immer starke Frauenfiguren imponiert, egal ob physisch oder psychisch stark. Frauen, die nicht einfach draufhauen, sondern um etwas kämpfen, was ihnen wichtig ist. Ich habe ein ziemlich stark ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl (lacht).

SKIP: Apropos starke Frauenfiguren: Es wird ein neuer Lara-Croft-Film produziert, sind Sie da irgendwie involviert?

Angelina Jolie: Überhaupt nicht. Aber ich wünsche dem Team von Herzen alles Gute. Es wird sicher ein großes Abenteuer.

Interview: Kurt Zechner / Mai 2011

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