Mein Freund, der Yeti

Interview mit Jamie Bick zu Yoko

SKIP traf Jamie Bick, 12, die Beschützerin und beste Freundin des entzückenden Film-Yetis Yoko, anlässlich der Filmpremiere in Wien zum Plaudern.

SKIP: Jamie, du bist nach Wien zur Yoko-Premiere angereist, gibst Interviews - nervt das schon oder macht es noch Spaß?

Jamie Bick: Also mir macht es auf jeden Fall noch Spaß, das ist sogar schön bis zu einem gewissen Grad. Aber ich denke mir, wenn man so berühmt ist wie irgendein Hollywood-Star, dann kann das sicher richtig lästig werden. Aber das ist bei mir ja noch lange nicht der Fall, so viel wie ich mitkriege, finde ichs echt toll.

SKIP: Wirst du schon erkannt auf der Straße?

Jamie Bick: Eigentlich nicht, nur manchmal in meiner Schule kommen ein paar, die mich erkennen. Es gibt auch welche, die neidisch sind, aber ich hab auch viele Freunde, die bewundern und richtig toll finden, was ich macht, und mir das richtig gönnen.

SKIP: Du startest im Kino ja erst durch, Yoko ist dein erster Kino-Film, richtig?

Jamie Bick: Ja, ich hatte davor ein paar kleine Nebenrollen bei Alarm für Cobra 11 und sowas. Und ich hab auch Werbung gemacht. Aber eine Hauptrolle oder überhaupt ein Kinofilm - das war das erste Mal.

SKIP: Und wie ist das, wenn man sich zum ersten Mal auf so einer riesigen Leinwand sieht?

Jamie Bick: Irgendwie, als ob das jemand völlig anderes wäre, den du zwar kennst, aber nicht wirklich du selbst.

SKIP: Aber grundsätzlich ist es ein cooles Gefühl?

Jamie Bick: Ja, schon, klar.

SKIP: Und kannst du dir den Film in Ruhe anschauen oder denkst du dir, das und das hätte ich gern anders gemacht?

Jamie Bick: Eigentlich nicht, weil ich weiß genau, ich hab mein Bestes dafür gegeben und wenn das nicht gereicht hat, dann is es halt so. Aber ich bin zufrieden mit dem Ergebnis.

SKIP: Und wirst du beim Schauspielen bleiben?

Jamie Bick: Auf jeden Fall! Ich hab ja schon den nächsten Film abgedreht. Im Herbst kommt Die Vampirschwestern raus, da spiele ich die beste Menschenfreundin von den Vampir-Mädchen.

SKIP: Wie schupfst du die Schule neben den Dreharbeiten?

Jamie Bick: Ich bin zum Glück ziemlich gut in der Schule und werde freigestellt, solange meine Leistung in der Schule nicht abfällt.

SKIP: Was gefällt dir am besten am Schauspielen?

Jamie Bick: Dass man jemand völlig anderes sein darf. Wobei, bei Pia wars anders, weil die ist eigentlich genau wie ich. Nur dass sie halt keinen Vater mehr hat und deswegen sehr traurig ist. Und da muss man sich reinversetzen. Helene bei Die Vampirschwestern zum Beispiel, die ist durch einen Autounfall schwerhörig - das war auch was völlig Neues.

SKIP: Würdest du Yoko als Haustier weiterempfehlen?

Jamie Bick: Naja, der ist supersüß und knuffig, aber es darf ihm halt nicht zu heiß werden, und das ist schon ein Problem. Sommerurlaub gäbe es da keinen mehr.

SKIP: Hast du selber ein Haustier?

Jamie Bick: Ja, einen Hund und einen Hasen.

SKIP: Und welche magische Fähigkeit, wenn du wählen könntest, würdest du dir aussuchen?

Jamie Bick: Alles ist nützlich, wenn man so schnippsen könnte zum Beamen oder Hausaufgaben erledigen. Aber sich unsichtbar machen ist auch schon nicht schlecht.

SKIP: Hast du die Knister-Bücher eigentlich gekannt vorher?

Jamie Bick: Ich kannte die Hexe Lili-Bücher, die hatte ich auch gelesen. Aber Yoko kannte ich vorher noch nicht.

SKIP: Nimmst du Schauspielunterricht?

Jamie Bick: Ja, ich bin einmal pro Woche bei Juniorhouse, das ist eine Schauspielschule in Köln.

SKIP: Und gehst du selber auch gern ins Kino?

Jamie Bick: Auf jeden Fall, bin schon ein richtiger Kinofan. Ich schaue eigentlich alles, ernst, witzig, Liebeskomödien - alles.

SKIP: Der Bösewicht im Film ist ja Tobias Moretti. Kanntest du den schon aus Kommissar Rex, sagt dir das was?

Jamie Bick: Kommissar Rex kannte ich schon, aber eigentlich nur den Hund, so von Bildern oder Erzählungen. Tobias Moretti kannte ich eigentlich noch nicht. Aber ich hab mich natürlich über ihn informiert, was der so gemacht hat.

SKIP: Und seids gut miteinander ausgekommen?

Jamie Bick: Auf jeden Fall, er wollte mich immer adoptieren!! Und er hat uns auch angeboten, dass wir ihn ihm Winter mal in Tirol besuchen kommen.

Interview: Dina Maestrelli / Februar 2012

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