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Interview mit Michael Ostrowski zu Kokowääh 2

Unter den vielen Gaststars in Til Schweigers neuester Komödie Kokowääh 2 liegt uns einer natürlich ganz besonders am Herzen: Comedy-Supertalent & TV-Tausendsassa Michael Ostrowski gibt einen kunstbeflissenen Filmregisseur. SKIP holte sich den Grazer Wunderknaben für ein Exklusiv-Interview ans Telefon.

SKIP: Michael, was bringt dich in einen Til-Schweiger-Film?

Michael Ostrowski: Ein glücklicher Zufall. Ich hab voriges Jahr bei der Romy-Gala eine kleine Nominierungsrede gehalten, und Til Schweiger bekam an dem Abend auch einen Preis. Nach der Veranstaltung ist er auf mich zugeschossen gekommen und hat mir erklärt, dass es so was wie mich in Deutschland nicht gäbe, und er würde mich auf alle Fälle anrufen, damit wir was gemeinsam machen können. Und tatsächlich bin ich dann ein paar Wochen später angerufen worden. Das Lustige war, dass meine Rolle ursprünglich für Mads Mikkelsen gedacht war, meine Figur hätte Rasmus Walström geheißen (lacht). Mads musste aber kurzfristig absagen.

SKIP: ... wenn der Mikkelsen nicht kann, dann rufen wir mal den Ostrowski an!

Michael Ostrowski: Ja, das ist sehr edel, gell? (lacht)

SKIP: Wie heißt deine Figur nun und was macht sie genau?

Michael Ostrowski: Ich bin jetzt der Josef Fichtelhuber, was ungefähr der österreichischste Name ist, den man sich ausdenken kann (lacht). Meine Figur ist so ein Kunstfilm-Regisseur, der mit dem Matthias Schweighöfer einen Film drehen will auf der Basis eines Drehbuchs, dass Til Schweigers Figur Henry schreibt. Und der schnöselige Josef Fichtelhuber findet das Buch natürlich scheiße.

SKIP: Jetzt Til Schweiger – als nächstes dann Tarantino?

Michael Ostrowski: Das ist manchmal gar nicht sooo weit entfernt, wie es scheint: August Diehl ist z. B. ein guter Freund von mir, und der war ja bei Inglourious Basterds dabei. Und kurz davor hat Tarantino auch den Georg Friedrich zum Casting eingeladen, und ich weiß, dass er sich wegen Georg auch Nacktschnecken angeschaut hat - wo ich ja u. a. auch mitgespielt habe. Man kann auf sowas nicht hinarbeiten, muss es aber auch nicht ausschließen. Wenn der Tarantino das Gefühl gehabt hätte, Georg Friedrich würde genau zu dem passen, was er machen will, dann wäre der Georg wahrscheinlich jetzt da wo der Waltz heute ist. Man kann nichts anderes dazu sagen und tun als dass man sein Zeug immer möglichst authentisch und gut macht. Und das ist auch mein Plan.

SKIP: Wie siehts mit deinen eigenen Projekten aus, entführt ihr jetzt auch noch Otto Schenk?

Michael Ostrowski: (lacht) Du nein, das ist mir zu anstrengend. Es gibt aber Überlegungen für irgendeine Fortsetzung zur Elfriede Ott, aber jetzt gerade schreibe ich am 3. Teil meiner Sex & Drugs & Rock-'n'-Roll-Trilogie, die ich nach Nacktschnecken und Contact High nun eben noch mit einem Rock-'n'-Roll-Teil beenden will.

Interview: Kurt Zechner / Januar 2013

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