Da brennt nix an

Interview mit Ritesh Batra zu Lunchbox

Mit seinem ersten Spielfilm drehte Ritesh Batra eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt Mumbai - und an einen ganz speziellen Beruf: den Dabbawalla.

SKIP: Ist das Essen in Lunchbox normale Hausmannskost?

Ritesh Batra: Zum Teil. Zu Beginn konzentriert sich Ila so sehr aufs Kochen, dass sie nicht sieht, was falsch läuft in ihrer Ehe, da kocht sie sehr komplex. Später, als sich die Beziehung zwischen ihr und diesem anderen Mann vertieft, kocht sie einfacher - bis sie sein Lieblingsgericht zubereitet, die gefüllten Melanzani.

SKIP: Was stand am Beginn des Films?

Ritesh Batra: Es ist eine Geschichte aus der Mittelklasse in Mumbai, aus der ich selbst komme. Und ich hatte schon länger an einer Dokumentation über die Essenszusteller gearbeitet, die Dabbawallas, die täglich an die 200.000 Mittagessen transportieren.

SKIP: Das System der Dabbawallas ist unglaublich komplex …

Ritesh Batra: Ja, die Uni Harvard hat einmal eine große Studie dazu gemacht: Nur eine von 16 Millionen Lunchboxes wird falsch geliefert! Um diese eine geht es in meinem Film. Die Studie ist berühmt, Sie sollten das auf Wikipedia nachlesen!

Interview: Magdalena Miedl / Oktober 2013

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