Eva Air

Interview mit Eva Green zu Der goldene Kompass

Als selbstbewusste Eishexe in Der goldene Kompass setzt Eva Green nach Königreich der Himmel und Casino Royale ihren Kino-Höhenflug fort. Kurt Zechner traf sie beim Tankstopp in Cannes.

SKIP: Wie kamen Sie zu der Rolle als Hexe Serafina Pekkala?

Eva Green: Nun, eines Tages rief mich Regisseur Chris Weitz an und bot mir die Rolle an. Er erzählte mir diese lange Geschichte, und ich fand das alles sehr kompliziert (lacht) – aber dann holte ich mir die Bücher und verliebte mich total in den Part. Das war das allererste Mal in meiner Karriere, dass mir eine wirklich gute Rolle angeboten wurde und ich nicht darum kämpfen musste, nicht mal vorsprechen! Ich war extrem stolz.

SKIP: Die Bücher sind als Trilogie angelegt, Der goldene Kompass ist die Verfilmung des ersten Teils. Wird es auch drei Filme geben, und werden Sie da auch dabei sein?

Eva Green: Es ist noch nichts unterschrieben, aber ich hoffe es. Schon allein deshalb, weil Serafina Pekkala in den Fortsetzungen noch viel mehr Bedeutung bekommt. Sie zu spielen ist für mich ja wirklich die Erfüllung eines Mädchentraums: Eine wunderschöne Hexe, die fliegen kann, Zauberkräfte hat und auch noch eine total nette Person ist. Das einzige Problem dabei war, dass ich extreme Höhen- und Flugangst habe, und mir bei den Flugszenen daher ziemlich mulmig zumute war. Die Stuntleute haben mich nur ausgelacht! (grinst)

SKIP: Sie hatten aber auch am Boden jede Menge Action-Szenen …

Eva Green: Oh ja, am meisten von allen sogar. Ich war eigentlich nie so der sportliche Typ, und für diesen Film musste ich kämpfen lernen und Bogenschießen. Das war total aufregend! Es gab mir ein ganz neues Körpergefühl.

Interview: Kurt Zechner / Mai 2007

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