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Interview mit Cameron Diaz zu Love Vegas

Vor über einem Jahr hat sich Cameron Diaz von Justin Timberlake getrennt, nun zieht sie schon wieder mit einem Jüngeren um die Häuser – allerdings nur auf der Leinwand. In Love Vegas macht sie gemeinsam mit Ashton Kutcher die Stadt der Sünde noch unsicherer – und auch im Interview gibt sie sich alles andere als brav.

SKIP: Cameron, Sie haben vor Love Vegas fast zwei Jahre lang keinen Film gedreht. Hatten Sie eine Pause vom Job-Stress nötig?

Cameron Diaz: Zwei Jahre lang? Echt? So lange gab’s keinen Film von mir? Das ist mir gar nicht aufgefallen (lacht). Ich plane nicht so genau, was ich wann mache, sondern schaue einfach, was auf mich zukommt. Und wenn mir was unterkommt, was mich interessiert, dann greife ich zu. Aber ich sage nie zu mir selbst; „Du musst jetzt dies oder jenes tun“ – ich genieße lieber meinen Lebensweg.

SKIP: Wie sind Sie auf Love Vegas gekommen?

Cameron Diaz: Ganz einfach: Ich bekam das Script zugeschickt, habe es gelesen und die ganze Zeit gelacht. Ich habe die Geschichte regelrecht vor mir auf einer imaginären Leinwand gesehen, und mir gleich gedacht, wie großartig das werden könnte. Dann habe ich erfahren, dass sie es auch an Ashton geschickt haben. Ich bin ein Riesenfan von ihm, hab ihn gleich angerufen – und dann ist es passiert! (lacht)

SKIP: Ashton ist berüchtigt dafür, dass er nicht nur in seiner TV-Serie Punk’d, sondern auch auf Filmsets total darauf steht, seinen Kollegen verrückte Streiche zu spielen. Hat er das bei Love Vegas auch gemacht?

Cameron Diaz: Böse Streiche spielt er mir nur im Film selber, am Set hat er mich damit verschont (lacht). Aber Ashton und ich gehen beide gern an die Grenzen, und wir haben es beim Dreh sicher ein paar mal mit den Slapstick-Einlagen ziemlich übertrieben, da mussten sie vieles wegschneiden, weil’s wohl ein bisschen zu heftig war (lacht). Aber keine Sorge, es ist noch genug dringeblieben, es ist ein wirklich sehr komischer Film geworden. Die Leute werden sich den Arsch ablachen (kichert) – und das ist ja schließlich genau das, was wir erreichen wollten.

SKIP: Ihre Filmfigur jettet schnell mal nach Las Vegas – machen Sie selbst das eigentlich auch hin und wieder?

Cameron Diaz: Ja, klar! Ich wohne ja noch dazu in Los Angeles, da ist es nach Vegas nur ein Katzensprung. Ich liebe diese Stadt, dort kann man einfach am besten Party machen! Am Wochenende ruft garantiert immer irgendeiner meiner Freunde oder Freundinnen an und meint nur: „Vegas?“ Es ist nah genug, um auch nur für einen Abend hinzufahren – man hüpft ins Flugzeug und ist schon dort. Geschlafen wird sowieso nicht, nach der Party steigt man statt ins Taxi halt wieder ins Flugzeug.

SKIP: Aber können Sie sich dort überhaupt frei bewegen?

Cameron Diaz: Naja, die Leute erkennen mich natürlich – und zwar in Massen, es sind in Vegas auch immer so irre viele Menschen unterwegs. Aber ob einen das nun stört oder nicht, hängt vor allem davon ab, wie man damit umgeht. Ich versuche halt einfach, alles so zu akzeptieren, wie es ist, und eine gute Zeit zu haben. Und dann akzeptieren mich die Leute auch als ganz selbstverständlichen Teil der großen Vegas-Party. Wenn man nur immer rumstresst und jeden merken lässt, dass man sich eigentlich gar nicht wohl fühlt und alle rund um sich ganz weit weg wünscht, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn einen die Leute ebenfalls stressen.

SKIP: Sie haben aber nicht nur Party gemacht in letzter Zeit sondern auch viel gearbeitet – außer Love Vegas stehen noch zwei weitere Filme mit Ihnen in den Startlöchern.

Cameron Diaz: Ja, My Sister’s Keeper heißt der eine, The Box der zweite. Beides relativ ernste Filme. My Sister’s Keeper ist ein Drama um ein 11-jähriges Kind, das entdeckt, dass seine Eltern es ursprünglich nur bekommen haben, um für ihr leukämiekrankes Geschwisterchen einen geeigneten Knochenmarkspender zu haben. Ich spiele die Mutter. Eine packende Geschichte, noch dazu mit einem tollen Team – James Marsden spielt meinen Ehemann, Nick Cassavetes führt Regie.

SKIP: Und worum geht’s in The Box?

Cameron Diaz: Das ist eine sehr arge Geschichte, von einem jungen Paar, das eines Tages von einem unbekannten Absender eine mysteriöse Schachtel zugeschickt bekommt. Und in dieser Schachtel ist ein Schalter. Nun haben sie 24 Stunden Zeit, um sich zu entscheiden: Wenn sie diesen Schalter drücken, dann sind sie reich – und es wird irgendwo auf der Welt ein Mensch getötet. Sehr spannend, und mit einem leichten Sci-fi-Touch, das gefällt mir daran besonders gut.

SKIP: Cameron, viele Ihrer Kolleginnen geben sich nicht mehr damit zufrieden, nur vor der Kamera zu stehen, und führen selbst Regie oder gründen eigene Produktions­firmen. Haben Sie auch Ambitionen in diese Richtung?

Cameron Diaz: Nein, ganz und gar nicht. Ich verstehe vollkommen, wenn Leute den Ehrgeiz entwickeln, etwas Eigenes, Neues zu schaffen, aber ich bin sehr happy mit dem was ich tue und mit den großartigen Möglichkeiten, die ich in meinem Fach habe. Ich habe sehr viel Glück gehabt, und hätte nichts dagegen, wenn es genau so weitergeht. Vielleicht denke ich ja in ein paar Jahren anders darüber.

Interview: März 2008

1 Kommentar

Love Vegas :-)

Dieser Film ist einfach SPITZE, hab mich schon lange nicht mehr so köstlich amüsiert.

Bei diesem Film bleibt kein Auge trocken.

Leute schaut Euch den unbedingt an!

;-)

10. Mai 2008
12:52 Uhr

von Biene1972

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