Tussi Deluxe

Interview mit Collien Fernandes zu Ossi's Eleven

In Ossi’s Eleven gibt Viva-Girl Collien Fernandes einen bemerkenswerten Gastauftrit als Gangsterliebchen. SKIP telefonierte mit der quirligen Allrounderin.

SKIP: Hat dir dein Auftritt in Ossi’s Eleven Spaß gemacht?

Collien Fernandes: Ich hatte total viel Spaß daran, und mich wirklich wohl gefühlt – obwohl ich eigentlich sonst gar kein großer Comedy-Fan bin. Ich mag mehr solche Filme wie zum Beispiel Das Meer in mir, wo’s um dramatische Schicksale geht.

SKIP: Collien, du bist seit Jahren extrem präsent im deutschen TV, man hat bei dir irgendwie das Gefühl, jedes Mal, wenn man den Fernseher einschaltet, dann sieht man dich.

Collien Fernandes: (lacht) Na, ist ja toll!!

SKIP: Arbeitest du quasi rund um die Uhr?

Collien Fernandes: Fast. Ich glaube, dass viele Leute sich gar nicht vorstellen können, wie anstrengend mein Job wirklich ist. Momentan drehe ich z. B. meist den ganzen Tag für eine neue Serie für Sat 1 und mache selten vor Mitternacht Feierabend – und dann muss ich noch die Drehbücher für den nächsten Tag durchgehen!

SKIP: Wie bist du zur Schauspielerei gekommen?

Collien Fernandes: Ich bin da irgendwie reingeschlittert – dadurch, dass viele andere ehemalige Viva-Moderatorinnen, wie etwa Jessica Schwarz oder Heike Makatsch diesen Weg schon geebnet hatten, hat sich das für mich irgendwie ganz natürlich ergeben.

SKIP: In Gülcan und Collien ziehen aufs Land machst du dich auf den Spuren von Paris Hilton über dein eigenes Tussi-Image lustig. Verfolgst du, was in den Medien über euch beide geschrieben wird?

Collien Fernandes: Klar, und ich finde es krass, wie da immer übertrieben wird. Viele Sachen, die Gülcan gemacht hat, wurden einfach auf mich übertragen. Ich dachte „was ich nicht mache, das kann auch nicht in der Zeitung stehen“ – aber das stimmt nicht, es werden ständig Sachen erfunden. Ich habe auf dem Bauernhof nur bei der Abreise hohe Schuhe getragen, sonst nie. Trotzdem schreiben alle „Collien stöckelt mit ihren hohen Schuhen durch den Stall“.

Interview: Kurt Zechner / August 2008

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