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Ein letztes Mal für Königin und Vaterland: Daniel Craig als James Bond in "Keine Zeit zu sterben".

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News
06/08/2020

007-Leak verrät Daniel Craigs letztes Bond-Geheimnis

Im Netz kursieren Infos über Call Sheets, die angeblich aus dem Skript von "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben" stammen. Sie deuten eine völlig neue Seite des Agenten an. ACHTUNG, mögliche SPOILER folgen.

Word travels fast, wie es so schön im Englischen heißt. Informationen verbreiten sich schnell, sobald sie einmal losgelassen. Insbesondere solche, auf die längst sehnsüchtigst gewartet wird. Die Bond-Fans müssen sich seit Jahren in Geduld üben. Nach "Spectre" (2015) zierte sich zunächst Hauptdarsteller Daniel Craig weiterzumachen, dann gab es Trouble mit der Besetzung des Regie-Postens, und schließlich sorgte auch noch Corona für eine Verschiebung des neuen 007-Actioners von April auf November 2020.

Ein kleines Wunder eigentlich, dass erst jetzt geheime Details "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben" aufgetaucht sind. Knapp zwei Monate hielten alle Beteiligten dicht, nun fielen MI6-HQ.com (via "Filmstarts") sogenannte Call Sheets, also Anweisungen für Drehtage inklusive Details aus dem Drehbuch, in die Hände. Ob sie tatsächlich echt sind, lässt sich nicht mit endgültiger Sicherheit sagen. Der vermeintliche Leak offenbart jedenfalls nichts Genaues über die Konfrontation zwischen 007 und seinem Gegenspieler Safin (Rami Malek), dafür aber über Daniel Craigs Schlussakt als Spion im Dienste ihrer Majestät. 

ACHTUNG, mögliche SPOILER folgen

Neben kleineren Details (Bond wird von einem CIA-Agenten verraten, Safin hat seinen Unterschlupf in einer alten U-Boot-Basis) verraten die Call Sheets, dass 007 und sein "Spectre"-Girl Madeleine (Léa Seydoux) sich am Ende des Films um ein fünfjähriges Mädchen (Lisa-Dorah Sonnet) kümmern. Dabei soll es sich um einen Klon von Madeleine handeln — den Schurke Safin erschaffen hat, weil er von Bonds Herzensdame besessen ist. 

Alternativ könnte es sich schlichtweg um die Tochter von James und Madeleine handeln. Beide Varianten würden bedeuten, dass Bond eine (zumindest im Kino) nie dagewesene Rolle übernimmt: Er wird Vater. Ob es wirklich so kommt und Bonds Nachwuchs den emotionalen Abschied darstellt, den Daniel Craig den Fans versprochen hat, werden wir spätestens am 12. November 2020 erfahren. Dann nämlich startet "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben" in den Kinos.