Mena Massoud am 10. Mai 2019 bei einem Photocall für "Aladdin" in London

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News
12/04/2019

"Aladdin" brachte Hauptdarsteller Flaute statt Durchbruch

Als Aladdin begeisterte Mena Massoud Millionen von Kinobesuchern. Seither hatte er kein einziges Vorsprechen.

Die Realverfilmung des modernen Zeichentrick-Klassikers "Aladdin" spülte über eine Milliarde Dollar in die Kassen von Disney. Als Dschinni war Will Smith im Einsatz, die Titelrolle spielte der Mena Massoud, nachdem er sich gegen zweitausend andere Bewerber durchgesetzt hatte. Eine beachtliche Leistung, die der Karriere des Schauspielers aber nicht den erwarteten Push verpasste.

"Ich will, dass die Leute wissen, dass nicht alles eitel Sonnenschein ist, wenn du so was wie 'Aladdin' machst", erklärte Mena Massoud nun in einem Interview mit "Daily Beast". Die weitläufige Annahme, der Film hätte ihm Millionen am Konto und unzählige neue Rollen eingebracht, sei falsch: "Nichts davon ist wahr. Ich hatte kein einziges Vorsprechen, seit 'Aladdin' in die Kinos gekommen ist."

Zum großen Sprungbrett entwickelte sich der Blockbuster für Mena keineswegs. "Ich erwarte ja nicht, das man mir [die Rolle des] Batman nachwirft. Aber darf ich einfach mal zum Casting? Gebt ihr mir einfach mal eine Chance?" zeigte sich der Schauspieler ernüchtert. 

"Ich denke, dass ich seit 'Aladdin' meine Erwartungen an Film-Releases und ihre Auswirkung auf meine Karriere wirklich zurückschrauben musste", erzählte Mena Massound weiter. "Die große Wahrheit ist, es hat mir eigentlich überhaupt nichts gebracht. Ob ich dadurch noch entdeckt werde oder was sonst noch passiert, ich habe wirklich keine Ahnung. Ich kann nicht mehr sagen, wie sich die Dinge entwicklen."

In Kürze wird Mena Massound in einer Nebenrolle in der Hulu-Serie "Reprisal" zu sehen sein. Die Rolle bekam er nach dem "Aladdin"-Dreh, jedoch vor der Premiere des Disney-Films.