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Scarlett Johansson in "Black Widow"

© Marvel Studios

News
03/18/2020

"Black Widow" im Krankenstand, MCU-Filmstarts ungewiss

Jetzt hat es also auch "Black Widow" erwischt. Disney verschiebt den Start der Comicverfilmung auf unbestimmte Zeit.

Eine große Überraschung ist es nicht gerade – "Black Widow" wird nicht wie geplant am 30. April in die Kinos kommen. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie sorgen rund um den Globus für geschlossene Lichtspielhäuser und einen massiven Einbruch der Einspielergebnisse, im April und Mai werden praktisch keine neuen Filme starten.

"James Bond 007 – Keine Zeit zu sterben" machte den Anfang. Daniel Craigs letzte Mission für den MI6 soll erst im November zu sehen sein. Andere vorprogrammierte Kassenschlager folgten Bonds Beispiel. Nach "Fast & Furious 9" (Start erst im April 2021) und "Mulan" wird nun auch "Black Widow" verschoben. Einen neuen Starttermin gibt es noch nicht.

Superhelden in der Schlange

Disneys Entscheid könnte sich auch auf die anderen Superhelden und Superheldinnen des Marvel Cinematic Universe auswirken. Im November sollten die "Eternals" ihr Kinodebüt feiern, startet "Black Widow" erst im Herbst, müssen die Fans wohl noch länger auf die unsterblichen Weltenretter warten.

Es gäbe allerdings auch die Möglichkeit, "Black Widow" direkt als Video on Demand zu veröffentlichen – Universal plant genau das für die Animationskomödie "Trolls World Tour".