Chris Rock (re.) im ersten Trailer der vierten Staffel "Fargo"

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01/10/2020

Chris Rock mischt im Trailer von "Fargo" (S4) die Mafia auf

Afroamerikaner gegen Italiener liefern sich in der vierten Staffel von "Fargo" einen Bandenkrieg. Im ersten Trailer geraten Chris Rock und Jason Schwartzman aneinander.

"Fargo" setzt wieder zum Zeitsprung an. Die zweite Staffel hüpfte in die Siebziger, die vierte geht weitere zwanzig Jahre zurück – kein Problem für eine Anthologieserie, die in separaten, in sich geschlossenen Kapiteln funktioniert. Man muss die alten Folgen also nicht gesehen haben, um den neuen folgen zu können. Es macht sich allerdings bezahlt, vorab die Filme der Coens zu genießen. "Fargo" basiert nicht nur lose auf ihrem gleichnamigen, mehrfach Oscar-prämierten Spielfilm, sondern ist mit zahlreichen Anspielungen auf das gesamte Schaffenswerk der Brüder gespickt.

Staffel vier spielt im Kansas City der Fünfziger. Zwei Gangster-Dynastien rangeln um die Vorherrschaft über die Stadt. Um den fragilen Frieden zwischen den Klans von Loy Cannon (Chris Rock) und Josto Fadda (Jason Schwartzman) zu sichern, haben die Familien ihre jüngsten Sprösslinge ausgetauscht. Mehr als die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm bedeutet der Pakt allerdings nicht. "Die Italiener sind die Vergangenheit. Wir sind die Zukunft. Sie wissen es nur noch nicht", gibt sich Cannon siegessicher.

Showrunner Noah Hawley (der demnächst ins "Star Trek"-Universum abhebt) schrieb Chris Rock die Rolle auf den Leib. "'Fargo' ist witzig wie ein Scorsese-Film, nicht wie einer von Jim Carrey", erklärte der Comedian (via "Deadline Hollywood"). "Was die Themen dieser Staffel betrifft, habe ich einige davon wohl schon in meinen Programmen abgehandelt. Natürlich habe ich schon über Rassismus gesprochen. Rassismus war gut zu mir."

In den USA startet "Fargo" (S4) im April auf dem Sender FX und der Streaming-Plattform Hulu. Im deutschsprachigen Raum werden die Folgen kurz danach auf Netflix verfügbar sein.