Colin Farrell am 21. März 2019 bei der London-Premiere von "Dumbo" – so freundlich wie in der Realverfilmung des Disney-Klassikers wird er als Batman-Schurke wohl nicht sein. 

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11/22/2019

Colin Farrell als Pinguin? Sein Vorgänger findet das "großartig"

Danny DeVito spielte den Comic-Bösewicht in "Batman Returns" und freut sich darauf, Colin Farrell in der Rolle zu sehen.

Noch ist Joaquin Phoenix' "Joker" der Superschurke der Stunde. Dass soll sich spätestens mit dem Kinostart von "The Batman" (im Juni 2021) ändern. Robert Pattinson schlüpft in die Rolle des dunklen Rächers, Zoë Kravitz spielt Catwoman, Paul Dano den Riddler. Um den neuen Fledermausmann richtig zu fordern, setzt Regisseur und Drehbuchautor Matt Reeves aber noch einen weiteren berüchtigten DC-Bösewicht auf ihn an. Pattinsons Batman muss auch gegen Oswald Cobblepot alias der Penguin bestehen.

Ursprünglich wurde die Rolle angeblich Jonah Hill angeboten, der letztendlich jedoch ablehnte. Etwas überraschend rückte ein Hollywood-Schönling nach, der auf den ersten Blick nicht als Idealbesetzung für einen der größten Sonderlinge aus Batman Schurken-Pool wirkt. Colin Farrell soll den Pinguin künftig im Kino verkörpern.

Einer, der felsenfest überzeugt ist, dass Farrell als Cobblepot glänzen wird, ist sein Vorgänger Danny DeVito. Der Schauspieler spielte den Pinguin in Tim Burtons "Batman Returns" (deutscher Titel: "Batmans Rückkehr", 1992). Demnächst ist DeVito in "Jumanji: The Next Level" zu sehen und sprach bei einem Presse-Event der Actionkomödie auch über seinen Nachfolger im Kino-Universum von DC.

"Colin ist ein großartiger Schauspieler", sagte Danny DeVito (via "Screen Rant"). "Er ist ein guter Freund von mir. Ich kenne ihn seit vielen Jahren, und ich denke, er wird einen großartigen Job als der Pinguin abliefern. Es wird sehr interessant, seine Herangehensweise an die Figur zu sehen."

Fix ist die Besetzung allerdings noch nicht. Colin Farrell muss erst offiziell als Pinguin bestätigt werden.

Tim Burtons überragendes visuelles Konzept verweist weniger auf den Batman-Erfinder Bob Kane, denn auf Frank Miller und dessen düstere Batman-Comics aus den 80er Jahren.