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02/25/2020

Coronavirus verhindert "Mission: Impossible"-Dreh in Venedig

Die venezianischen Behörden stoppen Menschenansammlungen in der Lagunenstadt. Die Crew von "Mission: Impossible 7" wird nachhause geschickt.

Der siebente Teil der Actionreihe mit Tom Cruise sollte zum Teil in Venedig entstehen, nun verhindert das Coronavirus den Drehstart des Blockbusters. Medienberichten zufolge wurden in Italien über 200 Krankheitsfälle bestätigt – die höchste Zahl außerhalb von China, Japan und Südkorea. Schulen und Museen bleiben geschlossen, sportliche und kulturelle Events werden abgesagt. Das betrifft in Venedig nicht nur den weltberühmten Karneval, sondern auch internationale Filmproduktionen.

In einer Aussendung (via "Deadline") gab Paramount Pictures offiziell bekannt, "Mission: Impossible 7" vorerst nicht in der Lagunenstadt zu drehen:

"Um nicht das geringste Risiko für die Sicherheit und das Wohlbefinden von Cast und Crew einzugehen und als Folge von Bemühungen der Stadtverwaltung von Venedig, der Bedrohung durch das Coronavirus mit dem Unterbinden öffentlicher Menschenansammlungen entgegenzuwirken, ändern wir den Produktionsplan unserer dreiwöchigen Dreharbeiten in Venedig, dem ersten Stopp der ausgedehnten Produktion von 'Mission: Impossible 7'. Während dieser Unterbrechung berücksichtigen wir die Sorgen der Crew und erlauben ihnen, nachhause zurückzukehren, bis die Produktion startet. Wir werden die Situation weiter im Auge behalten und dabei mit Gesundheitsbeuaftragten und Regierungsbeamten zusammenarbeiten."

Erste Meldungen, denen zufolge Tom Cruise sich in einem venezianischen Nobelhotel einkaserniert hätte, erwiesen sich als falsch. Cruise war noch nicht nach Italien gereist, muss also auch nicht ausgeflogen werden. Ob sich der Kinostart von "Mission: Impossible 7" durch die Verzögerung des Drehs von Juli 2021 nach hinten verschiebt, steht derzeit noch nicht fest.

(Text: Ferdinand Moser)