© © Kaavya Films

News
11/16/2019

Das Kinderfilmfestival widmet sich einem brandaktuellen Thema

Ab 16. November findet die 31. Ausgabe des Festivals in drei Wiener Kinos statt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt heuer auf dem Thema Kinderrechte.

Junge Filmfans dürfen wieder Luftsprünge machen: zwischen 16. und 24. November stehen beim 31. Kinderfilmfestival spannende, schöne und berührende Dokus und Spielfilme auf dem Programm, die Kindern und Jugendlichen relevante und zeitgemäße Themen näher bringen. Die 16 ausgewählten Produktionen werden im Cine Center, Cinemagic in der Urania und Votiv Kino gezeigt.

Eine Besonderheit des Festivals: Nicht nur das Publikum, auch die Jury ist überdurchschnittlich jung. Sieben filmbegeisterte Kids zwischen 11 und 13 Jahren vergeben nämlich den Preis für den besten Film und den UNICEF-Preis. Alle BesucherInnen dürfen beim Publikumspreis ihre Stimme abgeben, weitere Gelegenheiten zum Mitmachen gibt es außerdem bei interessanten Workshops und Filmgesprächen.

In die Festivalzeit fällt heuer ein besonderes Jubiläum. Am 20. November ist es exakt 30 Jahre her, dass das Übereinkommen über die Rechte des Kindes – kurz UN-Kinderrechtskonvention – von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Obwohl das schon drei Jahrzehnte her ist, wachsen aber immer noch rund um den Globus zahllose Kinder unter unvorstellbar schlechten Bedingungen auf. Sie leiden an Mangel- und Unterernährung, können nicht in die Schule gehen oder sind auf der Flucht von Kriegen und poltischen Konflikten. 

Damit bleibt das Thema Kinderrechte brandaktuell – weshalb es beim diesjährigen Kinderfilmfestival auch gleich mit mehreren Filmen aufgegriffen wird. Natürlich weisen die zielgruppengerechten Produktionen aber nicht nur auf Probleme hin, sondern machen auch Hoffnug: Etwa wenn in "Binti" ein kleines Mädchen trotz drohender Abschiebung den Mut nicht verliert und eine neue Freundschaft schließt. Oder wenn in "Früher mochte ich das Meer" junge Protagonnistinnen aus verschiedenen Ländern in einer Flüchtlingsunterkunft aufeinandertreffen – und nach und nach endlich wieder einfach nur Kinder sein dürfen. Im tollen Eröffnungsfilm "Chuskit" wiederum wird die Geschichte eines Mädchens, das mitten in den Bergen wohnt erzählt – und trotz Querschnittslähmung den Traum, zur Schule zu gehen, nicht aufgibt.

Das ganze Programm und alle Spieltermine sind auf der offiziellen Webseite zu finden.