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News
04/21/2020

Der US-Bundesstaat Georgia öffnet am 27. April seine Kinos

Die USA sind weltweit das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land. Georgia lockert nun trotzdem die Quarantäne-Maßnahmen und erlaubt ab 27. April die Öffnung der Kinos.

In Georgia steckten sich bislang knapp 19.000 Menschen mit dem Coronavirus an. Über 700 Todesopfer hat der Bundesstaat im Süden der USA bislang zu beklagen. Gemessen an den Infektionsfällen liegt Georgia im landesweiten "Ranking" der weltweit am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Nation auf Platz elf. Laut "Deadline" läutete Gouverneur Brian Kemp dennoch bereits die schrittweise Rückkehr zur Normalität ein.

Während Schulen, Bars und Konzert-Venues weiterhin geschlossen bleiben, dürfen am kommenden Montag (27. April) Kinos, private Clubs und Restaurant-Lieferservices wieder aufsperren. Fitnesscenter, Bowlingbahnen, Schönheitssalons, Friseure und Tattoo-Studios dürfen sogar schon am Freitag (24. April) öffnen.

Kemp kündigte eine "neue Norm" (praktisch ein Echo von Kanzler Kurz' "neuer Normalität") für das Leben nach der Corona-Pandemie an. Die könne jetzt langsam beginnen, da die Ansteckungszahlen zurückgehen würden. Um eine neuerlich Infektionswelle zu verhindern, sollen Infrarot-Hitzescanner in den Geschäften zum Einsatz kommen. Deren Einsatz wird auch für die Lichtspielhäuser überlegt.

Ob die Kinos die Erlaubnis zur Wiedereröffnung nutzen werden, ist derzeit noch unklar. Im Fall der Fälle würden nur alte Filme gezeigt. Detail am Rande: Autokinos mussten in Georgia bisher nicht aufrund der Ausbreitung des Coronavirus schließen.