… Black Widow in den "Iron Man"- und "Avengers"-Filmen (2010 bis 2019). 

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11/14/2019

Die Avengers lassen Black Widow ein zweites Mal sterben

Eine geschnittene Szene aus "Avengers: Endgame" bietet den Fans eine alternative Version von Black Widows Filmtod.

Sie brachte Iron Man auf Spur, durfte den Hulk zähmen und Loki überlisten, ihr hoch verdienter Ehrenplatz im Marvel Cinematic Universe blieb Natasha Romanoff aka Black Widow (Scarlett Johansson) trotzdem verwehrt. Frei nach dem Motto "Always the sidekick, never the hero" musste Nat meist mit den billigen Plätzen im Superhelden-Zirkus vorlieb nehmen. Ihr nahender Solo-Film (April 2020) dürfte daran wenig ändern. Nachdem Black Widow in "Avengers: Endgame" ihr Leben aushauchte, bekommt sie lediglich ein Prequel spendiert.

Bevor die zielsichere Ex-Spionin auf der Leinwand wiederaufersteht, lassen die Avengers sie aber ein weiteres Mal das Zeitliche segnen. Erinnern wir uns an "Endgame" – um den Soul Stone einzustreifen und eine Chance gegen den übermächtigen Schurken Thanos zu haben, stürzte sich Black Widow von einer Klippe. Nun veröffentlichten die Marvel Studios eine alternative Szene ihres Abgangs.

Black Widow und Hawkeye (Jeremy Renner) balgen sich gerade darum, wer von ihnen sein Leben für die gute Sache opfern darf, als Thanos' Schergen auftauchen und das Feuer eröffnen. Black Widow stürmt auf die Anfgreifer zu, die sie mit Laserkanonen durchsieben. Verwundet robbt sie zu oben erwähnter Klippe und schafft es gerade noch über den Rand, bevor Hawkeye ins Gras beißt. Der erhält daraufhin den Soul Stone und wird in Sicherheit gebeamt.

Schnell wird beim Sichten der Szene klar, warum sich die "Avengers"-Macher (allen voran das Regie-Duo Anthony und Joe Russo) gegen sie entschieden hab – zu viel aufgesetztes Märtyrertum, zu viel Slo-Mo und Pathos. Eine Alternative, in der Black Widow am Leben hätte bleiben dürfen, stand wohl leider nicht zur Diskussion. Nun, warten wir einmal das Prequel ab. Vielleicht hat das MCU ja doch noch nicht genug von der Heldin.