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08/13/2020

Die Sitcom "Der Prinz von Bel-Air" wandelt sich zur Drama-Serie

Aus Spaß wird Ernst. Die Show, die Will Smith Anfang der Neunziger berühmt machte, streift in Zeiten von Black Lives Matter ihre Conedy-Wurzeln ab. Die Streaming-Anbieter reißen sich um den neuen "Prinz von Bel-Air".

Weil seine Mum sich um Wills (Will Smith) Wohlergehen in den rauen Straßen von Philadelphia sorgt, wird der Teenager zu reichen Verwandten ins schicke Bel-Air verfrachtet. Baggy Pants treffen auf edlen Zwirn, Hip-Hop-Tunes auf klassische Musik, Wills loses Mundwerk samt farbenprächtigem Dialekt auf gepflegtes Dinnerparty-Englisch.

"Der Prinz von Bel-Air" war neben der "Cosby Show" eines der ersten international erfolgreichen Formate, die Black American Culture in die österreichischen Wohnzimmer brachte. 2019 verwandelte der Kameramann Morgan Cooper die Serie in einen gefeierten Fanfilm. Angesiedelt im Drama-Genre wurde "Bel-Air" auf YouTube zum millionenfach geklickten Hit, nun macht Cooper daraus eine Streaming-Serie.

Laut "Deadline" wollen unter anderem Netflix, Amazon und Apple das "Prinz von Bel-Air"-Remake für sich gewinnen. Die Westbrook Studios — sie gehören Will Smith und seiner Frau Jada-Pinkett Smith — produzieren die Neufassung gemeinsam mit Universal TV. Will Smith bezeichnet Morgan Coopers ernsten Take der Nineties-Sitcom als "brillante Idee".