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07/14/2020

Ein Hoch auf die Augenbinde: "Bird Box 2" ist in Arbeit!

Der Netflix-Film mit Sandra Bullock war ein weltweiter Erfolg. Nun sind endlich Pläne zu einer Fortsetzung bekannt.

Wie gehört die Maske denn nun getragen? A) Über Mund und Nase? B) Unterm Kinn? Oder C) baumelnd am Ohr? Bei einer Fahrt mit der Wiener U-Bahn offenbart sich, dass die Welt sich immer noch nicht ganz einig darüber zu sein scheint, welche Teile des Gesichts man nun abdecken sollte. Dabei hat Sandra Bullock doch schon vor anderthalb Jahren vorgezeigt, wo unbedingt Textil drüber gehört: D) die Augen!

Zugegebenermaßen, die gute Sandra hatte im Netflix-Hit "Bird Box" als Protagonistin Malorie keine Viruserkrankung einzudämmen, die man aus- oder einatmen könnte. (Kleine Erinnerung daher: die richtige Antwort für die echte Welt ist natürlich A!). Stattdessen mussten sie und ihre Mitstreiter sich vor Wesen zu schützen, die einem zwar selbst nichts antun konnten – deren Anblick einen aber so wahnsinnig machte, dass man sich sofort umbringen will. Außer man war schon vorher total gaga, dann sorgt die augenöffnende Experience dafür, dass man stantepede andere zwingen möchte, sich die Horrorviecher ebenfalls anzuschauen.

Sagenhafte 45 Millionen Leute sahen sich innerhalb der ersten Woche den Film auf Netflix an, ein paar Monate später lag die Marke dann schon bei 80 Millionen. Das einen durchschlagenden Erfolg zu nennen, wäre noch eine Untertreibung. Ein Sequel läge jedenfalls auf der Hand, konkrete Pläne dafür wurden aber bisher nicht bekanntgegeben.

Sequel ist in Arbeit – darum könnte es gehen

Nun redete Josh Malorman, Autor der Buchvorlage zu "Bird Box", mit "Inverse" anlässlich seines neuen Romans "Malorie" – der eine Fortsetzung zu "Bird Box" darstellt. Und plauderte aus, dass tatsächlich auch ein Sequel zum Netflix-Film in Arbeit ist. "Ich kann nicht viel sagen, aber es befindet sich in der Entwicklung", sagt Malerman im Interview. "Manchmal ist diese ganze Geheimniskrämerei seltsam, aber ich halte mich daran."

Mehr darf uns der Autor also nicht verraten. Und vielleicht muss er das auch nicht. Immerhin lässt sich vom Klappentext seines neuen Buches ableiten, worum es im nächsten Film gehen könnte. Der verrät, dass zwölf Jahre nach den Erreignissen des ersten Teils immer noch eine Augenbinde das Einzige ist, das zwischen Vernunft und Wahnsinn steht – und dass Malorie ihren Kindern daher einbläut, diese nicht abzunehmen. Schließlich erhält Malorie aber die Nachricht, dass eine totgeglaubte Person aus ihrem früheren Leben vielleicht doch noch wohlauf ist.

Einen Abstecher zurück würde sie und ihre Kinder aber in Gefahr bringen. Und die Kreaturen sind nicht das Einzige, was Malorie fürchtet: Angeblich sollen Leute die Kreaturen gefangen und mit ihnen experimentiert haben. Und es machen Gerüchte die Runde, dass sich die Kreaturen inzwischen selbst in etwas noch Furchteinflößenderes verwandelt haben.