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03/24/2020

"Game of Thrones" endet nochmal ... in "Westworld"

Die dritte Staffel von "Westworld" wartet mit drei überraschenden Gaststars aus Westeros auf – und verabschiedet "Game of Thrones" mit einer finalen Pointe.

In "Westworld" ist praktisch alles möglich. Künstliche, von Robotern bevölkerte Welten entstehen in futuristischen High-Tech-Vergnügungsparks und erfüllen den Kunden jeden noch so grausigen Wunsch. Im Wilden Westen Leute über den Haufen schießen? Kein Problem. Ins Fantasy-Reich von "Game of Thrones" eintauchen? Wohl nur eine Frage des Geldes. Wie so ein Trip nach Westeros aussehen könnte, verrät die zweite Folge der dritten "Westworld"-Staffel. ACHTUNG, SPOILER folgen!

D.B. Weiss und David Benioff waren in "Game of Thrones" zwar nur als Statisten zu sehen, zogen im Hintergrund aber die Strippen des Fantasy-Hits. In "Westworld" treten die Produzenten als Techniker auf, die einen Roboter-Drachen zersägen – ein mechanisches Ungeheuer, das einem gewissen Drogon zum Verwechseln ähnlich sieht.

"George R.R. Martin [der Autor der Romanvorlagen von 'Game of Thrones', Anm.] sprach schon häufig über die Idee einer Westeros-Welt [in 'Westworld']", erklärte Jonathan Nolan, einer der Showrunner der Sci-Fi-Serie. Der Drache deutet diese Westeros-Welt nun zumindest an. 

Die Gastauftritte von D.B. Weiss und David Benioff sind mehr als ein nachträglicher Schmäh zum kontroversen Ende von "Game of Thrones". "Wir sind sowohl Fans als auch Freunde von Dan und David", erklärte Jonathan Nolan (via "Filmstarts"). "Wir hatten diese Idee, ihnen für ihre umwerfend schöne und ehrgeizige Serie Tribut zu zollen, die uns für 'Westworld' den Weg geebnet hat. [...] Also erzählten wir ihnen davon und sie waren so nett, vorbeizukommen und ihren überdimensionalen feuerspuckenden Freund mitzubringen."

Sowohl "Game of Thrones", als auch "Westworld" sind Formate des Senders HBO. Im deutschsprachigen Raum sind die Serien auf Sky Ticket und Sky Go verfügbar.