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01/22/2020

J.J. Abrams soll "Justice League Dark"-Filme und Serien entwickeln

Warner hat die Produktionsfirma des "Star Wars"-Regisseurs damit beauftragt, die TV- und Kino-Karriere der schrägen DC-Outsider auf Schiene zu bringen.

Bereits im September 2019 haben J.J. Abrams und seine Produktionsfirma Bad Robot einen millionenschweren Fünf-Jahres-Vertrag mit Warner abgeschlossen. Jetzt nimmt ein daraus entstehendes Projekt erste Züge an – laut Deadline soll Bad Robot Filme und Serien basierend auf dem Comic "Justice League Dark" entwicklen. Da sich die Pläne in einem sehr frühen Stadium befinden, sind noch keine Details bekannt. Unklar ist auch, ob J.J. Abrams selbst für eine oder mehrere der geplanten Umsetzungen das Regie-Zepter schwingen wird. Bis jetzt hat sich Abrams nach "Star Wars 9" aber zu keinen weiteren Regie-Aufträgen mehr verpflichtet und somit zumindest theoretisch Zeit. Momentan sondieren die Verantwortlichen bei Bad Robot aber erst einmal mögliche Autoren und wägen ab, welche Charaktere der Justice League Dark es demnächst auf Leinwand und Bildschirm schaffen sollen.

Was ist die Justice League Dark?

2011 wurde die Justice League Dark mit einer eigenen Comic-Reihe ins DC-Universum eingeführt. Das Team setzt sich aus einer Truppe skurriler Außenseiter mit okkulten Kräften zusammen. Zunächst zählten unter anderem Detektiv und Magier John Constantine, die Zauberin Zatanna, die Wahrsagerin Madame Xanadu und der Geist Deadman zu den Mitgliedern. Im Laufe der Zeit stießen noch weitere Charaktere hinzu, darunter das Swamp Thing und Vampir Andrew Bennett. Entsprechend ihrer speziellen Kräfte legt sich die Liga primär mit übernatürlichen Feinden an und übernimmt all jene Aufträge, die für die traditionelle Justice League um Wonder Woman und Superman zu abgedreht und magisch sind.

Bisherige Filme und Serien

Bereits vor DCs "Justice League" gab es erste Pläne für einen Film über die Außenseiter-Kollegen der JLD, für die zunächst Guillermo del Toro ("The Shape of Water") und später Doug Liman ("Edge of Tomorrow") die Regie übernehmen sollte. Offensichtlich verlief das Projekt aber im Sand, genauso wie eine geplante Real-Serie über die abseitigen Helden. 2017 schaffte es zumindest ein Justice League Dark-Animationsfilm ins Heimkino. Die 2019 für das Streamingportal DC Universe, unter anderem von James Wan produzierte Serie "Swamp Thing" stieß zwar auf positive Resonanz, wurde nach einer Staffel aber bereits wieder abgesetzt.

Einige Mitglieder der JLD sind aber auch Kinogehern bereits bekannt: 2005 setzte Warner beispielsweise den Film "Constantine" mit Keanu Reeves um. Wes Craven inszenierte 1982 einen eigenen "Swamp Thing"-Film für die Leinwand, der bei uns unter dem Titel "Das Ding aus dem Sumpf" zum Kultfilm wurde.