© Farm Sanctuary

News
02/21/2020

Joaquin Phoenix rettet Kuh und Kalb vor dem Schlachter

Den aufrüttelnden Worten seiner Rede bei den Oscars, in der er sich u.a. für den Tierschutz aussprach, ließ der Joker-Darsteller jetzt Taten folgen!

Joaquin Phoenix sorgte dieses Jahr für die aufrüttelndste Rede der Oscar-Verleihung. Auf der Bühne, seinen Darsteller-Preis in den Händen, nützte er die Gelegenheit, um sich vor dem Publikum im Saal und den Zuschauern zuhause für Tierrechte stark zu machen: "Wir denken, wir haben das Recht eine Kuh künstlich zu befruchten und ihr Baby zu stehlen. Dann nehmen wir die Milch, die für ihr Kalb bestimmt war, und kippen sie in unseren Kaffee und unsere Cornflakes."

Wie schon nach seiner Auszeichnung bei den SAG Awards nützte der überzeugte Veganer den Tag nach der Gala für den Besuch eines Schlachthauses. Gemeinsam mit der Tierschutzorganisation Farm Sanctuary befreite er eine Kuh und ihr neugeborenes Kalb. Mit seinen eigenen Händen trug er Baby Indigo in die Freiheit. An der Seite seiner ebenfalls begnadigten Mutter Liberty darf das Kalb nun auf einem Bauernhof in Kalifornien aufwachsen.

Im Video, das Farm Sanktuary nun veröffentlicht hat, diskutiert Phoenix mit dem Betreiber des Schlachthofs. Der bezeichnete die Schlachtung der Tiere zwar einigermaßen befremdlich als "Ernteprozess", zeigt aber zumindest gegenüber Kälbern und ihren Müttern Mitgefühl: "Wenn ein Kalb auf meinem Grundstück geboren wird, lehne ich es ab, dem Baby die Mutter wegzunehmen." Diese Einstellung hat es Phoenix ermöglicht, Liberty und Indigo vom Schlachthof zu retten. Der Schauspieler findet freundschaftliche Worte für den Schlachter: "Ich hätte nie gedacht, dass ich in einem Schlachthof Freundschaft schließen würde, aber als ich Anthony traf und mein Herz für seines öffnete, wurde mir klar, dass wir vielleicht mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede haben. Ohne seinen Akt der Freundlichkeit hätten Liberty und ihr Kälbchen Indigo ein schreckliches Ende gefunden."