© Disney

News
11/25/2019

Keine "Die Eiskönigin 3"? Fortsetzung laut Machern unwahrscheinlich

Der zweite Teil der Arendelle-Saga hat gerade ein starkes Startwochenende hinter sich. Dass es eine weitere Fortsetzung geben wird, dürfte aber eher unwahrscheinlich sein.

Er war einer der am meisten erwarteten Animationsfilme des Jahres – und hat auch an den Kinokassen nicht enttäuscht: Mit einem Einspielergebnis von mehr als 350 Millionen Dollar weltweit legte "Die Eiskönigin 2" ein fulminantes Startwochenende hin und übertrumpfte damit den Vorgängerfilm. Um die 1,5 Millionen Euro kamen alleine in Österreich zusammen, hierzulande pilgerten mehr als 153.000 Elsa-Fans in die Kinos, um das frostige Abenteuer als allererstes zu sehen.

Neben den neuen Ohrwürmern aus dem Soundtrack dürfte ihnen allen nun vor allem eine Frage im Kopf umherspuken: Wie stehen die Chancen auf ein weiteres Wiedersehen mit ihren Lieblingscharakteren?

Diese Frage wurde den "Die Eiskönigin 2"-Macher in einem Interview mit CinemaBlend gestellt. Ihre Antworten dürften aber eher für lange Gesichter sorgen. So erklärte Produzent Peter Del Vecho, dass das Autoren/Regisseurs-Team Chris Buck und Jennifer Lee einen tollen Job geleistet hätte, "die zwei Filme zu einer ganzen Geschichte zu verweben" und dass "es sich anfühlt wie eine vollständige Reise". Auch Lee pflichtet ihm hier bei und fügt hinzu, dass "es sich komplett anfühlt".

Wer den Film gesehen hat, dürfte von diesen Äußerungen zumindest nicht ganz kalt erwischt werden. Immerhin bietet dessen Ende tatsächlich einen sehr runden Abschluss für die Reihe. Zugleich gibt es ohnehin keinen Grund, die Hoffnung auf ein weiteres Abenteuer der bunten Truppe völlig aufzugeben. Zum einen wäre es nicht das erste Mal, dass nach einem tollen Einspielergebnis und einem größeren (oder mitunter leider auch kleineren) Kreativitätsschub bei den Drehbuchautoren ein eigentlich beendetes Franchise doch noch fortgesetzt wird. Zum anderen lässt auch Regisseurin Lee im Interview noch eine Hintertür offen. Sie schiebt nämlich den Ball zu ihrem Kollegen Chris Buck rüber – indem sie meint, dass man doch ihn in einem Jahr noch einmal fragen möge.