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03/03/2020

"Keine Zeit zu zögern": Fans fordern Verschiebung von Bond 25

Die Fanseite "MI6: The Home of James Bond 007" stellte einen offenen Brief online, der für einen späteren Starttermin von "Keine Zeit zu sterben" plädiert. Der Grund: Das Coronavirus.

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben

Ein letztes Mal für Königin und Vaterland: Daniel Craig als James Bond in "Keine Zeit zu sterben".

James Bond: No Time to Die

Gegen ihn muss 007 bestehen: Rami Malek als Safin.

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben

Gut oder böse? Paloma (Ana De Armas) auf Kuba.

James Bond: No Time to Die

Autoverfolgungsjagden dürfen im neuen Bond-Film nicht fehlen.

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben

James Bond (Daniel Craig) besucht Blofeld (Christoph Waltz) in seiner Zelle

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben

M (Ralph Fiennes), Moneypenny (Naomie Harris) und Tanner (Rory Kinnear) in "Keine Zeit zu sterben"

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben

Nomi (Lashana Lynch) auf Kuba

Daniel Craig am Set von "James Bond 007: No Time to Die"

James Bond 007: Keine Zeit zu sterben

James Bond (Daniel Craig) diskutiert mit Dr. Madeleine Swann (Léa Seydoux)

Von links: Léa Seydoux, Ana de Armas, Naomie Harris und Lashana Lynch bei einem Photocall für "No Time to Die"

Von links: Léa Seydoux, Ana de Armas, Daniel Craig, Naomie Harris und Lashana Lynch bei einem Photocall für "No Time to Die"

Am Set von "James Bond 007: No Time to Die"

"Da das Coronavirus zur weltweiten Epidemie wird, ist es an der Zeit, die Gesundheit aller über werbewirksame Starttermine und die Kosten für die Absage von Publicity-Events zu stellen", heißt es auf der Website der Bond-Fans. Der offene Brief mit dem Titel "Keine Zeit zu zögern" wurde von den Fanclubgründern James Page und David Leigh veröffentlicht. Sorgen bereitet ihnen insbesonders die für den 31. März anberaumte Weltpremiere von "Keine Zeit zu sterben" in London.

"Hunderte Fans und Promis von überall auf der Welt werden nach Großbritannien reisen, um teilzunehmen. Das Fassungsvermögen der Royal Albert Hall ist über der 5.000er-Grenze, die betroffene Länder für das Verbot von öffentlichen Versammlungen eingeführt haben. Nur eine einzige Person, die vielleicht nicht einmal Symptome zeigt, könnte den gesamten Rest des Publikums anstecken. Das ist nicht die Art von Publicity, die irgendjemand anstreben könnte."

Im Ermessen von Page und Leight birgt die Premiere also das Risiko, das Virus weiter zu verbreiten. Eine vermeintliche Lösung für das Dilemma haben sie auch parat: "Veschiebt die Veröffentlichung von 'Keine Zeit zu sterben' bis zum Sommer, dann erwarten Experten, dass die Epidemie ihren Zenit überschritten haben und unter Kontrolle sein wird. Es ist nur ein Film. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Fans rund um den Globus, und ihrer Familien, ist wichtiger. Wir haben alle über vier Jahre auf diesen Film gewartet. Ein paar Monate mehr werden der Qualität des Films nicht schaden und dem Einspielergebnis von Daniel Craigs letztem Auftritt zugute kommen."

Während das Argument "Es ist nur ein Film" bei den Bond-Produzenten wohl auf taube Ohren stoßen dürfte, ist der Verweis auf das Einspielergebnis schon überzeugender. Die geplanten Promo-Touren des Bond-Casts nach China, Japan und Südkorea wurden bereits abgesagt; ein Massenansturm auf die Kinos scheint in diesen Ländern in näherer Zukunft unwahrscheinlich. Welche "Experten" eine Verbesserung der Situation für den Sommer prognostiziert haben, wird auf der Website nicht näher erläutert. Den vollständigen, offenen Brief im englischen Original könnt ihr hier nachlesen.