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03/27/2020

"Mad Max"-Spinoff über Imperator Furiosa ist wieder in der Spur

Nach "Mad Max: Fury Road" legt Regisseur George Miller endlich nach. Im Spinoff des Sci-Fi-Actioners soll Anya Taylor-Joy die Rolle der Imperator Furiosa von Charlize Theron erben.

Hollywood läuft im Corona-bedingten Sparmodus, völlig ruht das Filmbiz aber nicht. Via Video- und Telefonkonferenzen werden künftige Projekte beschlossen und Produktionen angeleiert. Laut "Variety" gehört dazu auch ein Spinoff von "Mad Max: Fury Road" (2015). Seit Jahren plant Regisseur und Drehbuchautor George Miller den Ausbau seines legendären Endzeit-Franchise, ausgerechnet während der Corona-Krise scheint er nun endlich Nägel mit Köpfen zu machen.

Konkret soll es im neuen "Mad Max"-Streifen erstmals nicht um den bisherigen Titelhelden der Reihe, sondern um Imperator Furiosa, seine kongeniale Verbündete aus "Fury Road" gehen. Charlize Theron wird die Heldin im Spinoff nicht mehr verkörpern, Miller hat aber schon prominenten Ersatz im Visier. Via Skype sprach unter anderem Anya Taylor-Joy ("The Witch", "New Mutants") bei ihm vor.

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Eigentlich hätte auf den fulminanten Erfolg von "Mad Max: Fury Road" (sechs Oscars, ein weltweites Einspielergebnis von 375 Millionen Dollar) gleich eine Fortsetzung folgen sollen. Vom einem möglichen Ableger war da auch schon die Rede. Ein Rechtsstreit zwischen George Millers Produktionsfirma Kennedy Miller Mitchell und Warner Bros. verhinderte das allerdings.

Der Zwist fußte laut "IndieWire" auf einem angeblichen Vertragsbruch von Kennedy Miller Mitchell – statt einen 100-minütigen PG-13-Streifen abzuliefern, wurde "Mad Max: Fury Road" als über 120-minütiger Actioner mit R-Rating gestaltet. Nun dürften die Probleme aus der Welt geschafft sein. Das Spinoff über Imperator Furiosa ist wieder auf Spur.