bildschirmfoto_2019-12-04_um_12.55.01.png

© Netflix

News
12/04/2019

"Messiah": Die Rückkehr Christi oder eine neue Terror-Welle?

In der Netflix-Serie "Messiah" kehrt Jesus vermeintlich auf die Erde zurück. Die CIA hält ihn für einen potentiellen Terroristen.

Al-Masih (Mehdi Dehbi) trägt seine Haare lang, predigt vor Menschenmassen und schart Jünger um sich. Er sei hier, um Gottes Werk zu verrichten, verkündet der junge Mann. Weil er angeblich auch Wunder zu wirken vermag, unbeschadet durch Hurricanes und syrische Kriegsgebiete spaziert, wird er nicht nur in den Sozialen Medien bald als Messias gefeiert. 

Skeptisch reagiert hingegen die CIA-Agentin Eva Geller (Michelle Monaghan, zuletzt u.a. in "Mission: Impossible – Fallout" zu sehen). Sie stellt Nachforschungen an, um den vermeintlichen Betrüger zu entlarven. Viel Zeit bleibt ihr nicht, denn je mehr Gläubige Al-Masih folgen, desto schneller droht die alte Weltordnung zu kippen und dabei im Chaos zu versinken. Womöglich ist der Messias in Wahrheit Teil einer großangelegten Terror-Welle. 

Die Netflix-Serie "Messiah" serviert den Zuschauern eine brisante "Was wäre wenn"-Situation. Während Armut, Hunger und Krieg die weltweiten Nachrichten dominieren, taucht ein mysteriöser Kerl auf, der tatsächlich der wiedergeborene Jesus sein könnte. Wie reagieren die Menschen auf ihn, individuell, aber auch auf globaler Ebene?

"Messiah" (S1) – ab 1. Jänner auf Netflix.