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05/12/2020

Monk ist zurück – und er braucht Desinfektionsmittel!

Er ist der vielleicht wunderbarste Neurotiker der Fernsehgeschichte: Adrian Monk. Nun ist Tony Shalhoub endlich wieder in seine Paraderolle geschlüpft.

Man hätte es vor ein paar Jahren noch für unmöglich gehalten: Aber beinahe hätten wir Adrian Monk, den von Zwangsstörungen geplagten Meisterdetektiv, vergessen. Das liegt zum einen daran, dass Tony Shalhoub sich in "The Marvelous Mrs. Maisel" mittlerweile mit einer neue Rolle, die ihm wie auf den Leib geschrieben passt, in unser Gedächtnis spielt. Und daran, man glaubt es kaum, dass mittlerweile schon mehr als zehn Jahre seit dem Finale von "Monk" vergangen sind.

Wir sehr man den schrulligen Kauz aber eigentlich vermisst hatte, wird einem sofort wieder bewusst, sobald es ein Wiedersehen mit ihm gibt. In der neuen Online-Show von Seth MacFarlane (ja, genau der, der den halblustigen "Ted" gemacht hat – und die richtig gute Sci-Fi-Comedy "The Orville") streifte Shalhoub nun noch einmal kariertes Hemd und graues Jacket über, und gab uns eine Kostprobe davon, wie es Monk in der Corona-Krise geht.

Spoiler-Alert: nicht so gut. Der Schnüffler mit der Keimphobie ist selbstverständlich auch von SARS-CoV-2 nicht sonderlich begeistert – und dass er nur mehr 12 Kisten Desinfektionsmittel übrig hat, macht ihn auch nervös. Ebenso wie Videotelefonieren ohne Sicherheitsabstand zum Bildschirm und Sockenanziehen ohne Gummihandschuhe und, äh, Zehenkondome?

Naja, wenigstens lässt sich Obst im Geschirrspüler und die Post in der Mikrowelle sterilisieren. Gar so viel hat sich für ihn also dann doch nicht geändert. So pflichten ihm auch Captain Stottlemeyer, Randy und Natalie im virtuellen Gespräch bei, dass jetzt eben alle so leben würden, wie er es immer schon getan hat. Weil selbst das schönste Wiedersehen ein Ende haben muss, schlüpft Tony Shalhoub nach vier Minuten dann aber doch wieder aus Kostüm und Rolle, um den Angestellten im Gesundheitsbereich ihren hart verdienten Applaus zu spendieren.